"Der brlv ist immer bereit, gut durchdachte und sinnvolle Konzepte zu unterstützen. Wir halten die neue bayerische Mittelschule für ein sinnvolles Konzept, wenn man die Stärkung der Kernkompetenzen, die Berufsorientierung und das Klassenlehrerprinzip in den Mittelpunkt des Bildungskonzeptes rückt", kommentiert Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), die Entscheidungen, die heute im Ministerrat zur Hauptschulreform getroffen wurden.
Ziel für das pädagogische Konzept der Mittelschule müsse es sein, so Huber, sie mit einem eigenständigen, unverwechselbaren Profil auszustatten und ihren Schülern die Möglichkeit von attraktiven und hochwertigen Schulabschlüssen zu bieten. Dazu bedürfe es keiner Anleihen bei anderen Schularten, deshalb sind einige Gesichtspunkte noch zu klären. Vielmehr bräuchten alle Beteiligten Selbstbewusstsein, indem man ihnen Wertschätzung entgegenbringt.
Huber abschließend: "Es wäre besser, wenn diejenigen, die die neue Schulform bereits vor ihrer offiziellen Vorstellung verdammt haben, sich mit konstruktiven Vorschlägen einbrächten. Das wäre allemal besser für die Mittelschule und ihre Schülerinnen und Schüler."
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