"Das Projekt "Prävention macht Schule" hat die Lehrerinnen und Lehrer bei der Bewältigung des Schulalltags und im Umgang mit verschiedenen Formen der Gewalt gestärkt. Jetzt kommt es darauf an, die guten Erfahrungen in die Breite zu tragen", so Bildungsminister Henry Tesch zum Abschluss des Pilotprojektes, das im Februar 2008 gemeinsam mit dem Innenministerium gestartet wurde. 170 Lehrerinnen und Lehrer aus 9 Schulen in Schwerin hatten sich daran beteiligt.
Innenminister Lorenz Caffier: "Schulen haben stets einen besonderen Stellenwert bei der Prävention von Gewalt und Kriminalität. Lehrerinnen und Lehrer stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Dabei fachkundige Hilfe und Unterstützung zu geben, das ist das Anliegen von "Prävention macht Schule", das von der Landespolizei und dem Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung tatkräftig unterstützt wurde; und wir stehen auch weiterhin mit unserem Know-how zur Verfügung."
In Kursen und Seminaren haben sich die Projektteilnehmer mit Themen wie Konfliktmanagement, Selbstbehauptung und Selbstfindung, Rechtsfragen, Waffen, Drogen, verfassungsfeindlichen Kennzeichen oder deren Verschlüsselungen auseinander gesetzt. Dazu wurden in aufeinander aufbauenden Modulen Seminare und Workshops angeboten, die von Fachleuten wie Polizisten, Anwälten, Trainern und Psychologen durchgeführt wurden.
"Dies ist ein beispielgebendes Modell für die erfolgreiche Vernetzung der Arbeit von Präventionsspezialisten der Polizei, der Jugendhilfe, der Justiz und der Lehrerinnen und Lehrer im Land. Wir werden dafür sorgen, dass die guten Erfahrungen allen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zugänglich gemacht werden, und wir werden bei der Vermittlung von Fortbildungen unterstützen", so Bildungsminister Tesch.
Folgende Schulen haben an dem Pilotprojekt "Prävention macht Schule" teilgenommen: