Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 09.02.2012, 17:03
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau

Storm: "Technik und Naturwissenschaften haben ein besseres Image verdient!"

BMBF fördert mit zahlreichen Programmen Technik- und Naturwissenschaften / Studie "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften" veröffentlicht

Mehr zu: Deutschland, MINT-Fächer, Naturwissenschaften, Studienwahl, Wissenschaftsjahr, Hochschule, Schule
Berlin, 10.07.2009 -

"Nur mit einem gut ausgebildeten Nachwuchs in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen können in Deutschland neue und innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Freitag in Berlin. Anlass war die Präsentation der vom BMBF in Auftrag gegebenen und von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) durchgeführten Studie "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften". Befragt wurden über 13.000 Schüler, Studierende, Ingenieure und Nachwuchswissenschaftler.

Aus der Studie geht hervor, dass nur jeder zehnte Schüler in Deutschland den Beruf des Ingenieurs in Erwägung zieht. Sogar unter den technisch interessierten Schülern entscheiden sich weniger als 50 Prozent für einen solchen Beruf. Zum einen wird ein technisches Studium als äußerst schwierig angesehen. Zum anderen wird bezweifelt, dass eine Beschäftigung in diesem Bereich Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegschancen, hohes Einkommen oder persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Dabei ist der Bedarf an Ingenieuren, Informatikern, Mathematikern und Naturwissenschaftlern groß. Das Nachwuchsbarometer macht ferner deutlich, dass viel mehr Mädchen als Jungen eine solche Karriere scheuen: Obwohl sie über die gleichen Kenntnisse verfügen, halten sie sich selbst für technisch unbegabt.

"Die technische und naturwissenschaftliche Bildung in Deutschland findet in unserer Gesellschaft noch nicht die Anerkennung, die sie verdient", sagte Storm. "Deshalb müssen wir ihr Image aufpolieren. Problematisch ist auch das mangelnde Wissen über Studium, Ausbildung und Berufe im Bereich der Technik und Naturwissenschaften. Dabei bieten diese Berufe spannende Aufgaben und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ich bin sicher, viele werden hier ihren Traumberuf finden."

Denn in der Tat zeigt die Studie auch, dass Arbeitnehmer, die sich für einen Beruf in diesem Bereich entschieden haben, mit ihrer Wahl zufrieden sind. 90 Prozent der Befragten gaben an, sie würden denselben Beruf noch einmal ergreifen.

Um das Interesse an Technik und Naturwissenschaften zu wecken, fördert das BMBF zahlreiche Programmen und Initiativen:

Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative werden Erzieherinnen und Erzieher im "Haus der kleinen Forscher" für die Vermittlung von Technik und Naturwissenschaften fortgebildet und Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Um dem Beratungsbedarf von Schülerinnen und Schülern entgegenzukommen, hat das BMBF das "Technikum" ins Leben gerufen. Junge Menschen nach dem Schulabschluss und vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums bekommen die Möglichkeit, intensive Einblicke in die Arbeitswelt von technischen Berufen zu gewinnen.

Der im Jahr 2008 geschlossene nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm mach MINT" stellt sich dem Problem des Frauenmangels in diesen Bereichen.

Die Wissenschaftsjahre wiederum vermitteln einer breiten Öffentlichkeit die Bedeutung von Wissenschaft und Technik. In diesem Jahr lautet das Motto "Forschungsexpedition Deutschland". Viele der Veranstaltungen bereiten Themen aus dem MINT-Bereich auf.

Die wichtigsten Ergebnisse des Nachwuchsbarometers Technikwissenschaften finden sich im Internet unter: www.bmbf.de/pub/nachwuchsbarometer_technikwissenschaften.pdf

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

Dc277d2b9e1b8396f96ba65c3c74ff6d6fdb3849
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Sonderthemen

"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"

09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...

Schule

Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung

Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...

Kindergarten / Vorschule

EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld

03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...
in

Elementarbereich NRW | Medienschau Bildung

NEU bei didacta-bildungsklick.tv: CookUOS 2011/12

ANZEIGEN

Society in Science unterstützt postdoc Studenten überall auf der Welt. Unser Ziel ist Förderung der Forscher/innen.
ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Ein Tag Ein Preis Ein Deal. Marken-Schulranzen bis zu unglaublichen 80% reduziert. Scout, McNeill, Espri... und vieles mehr.
ANZEIGE
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung