Ein Drittel der Erstplatzierten beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" kommt aus dem Südwesten
Kultusstaatssekretär Georg Wacker würdigt herausragende Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträgern
Mehr zu: Baden-Württemberg, Deutschland, Föderalismus, Kulturelle Bildung, Künstlerische Fächer, Statistik, Wettbewerbe, SonderthemenBeim 46. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" kommen 137 der insgesamt 427 ersten Preisträgerinnen und Preisträgern aus dem Südwesten. Das ist ein Anteil von 32 Prozent. "Wenn es so erfreulich weitergeht, wird der Wettbewerb eine baden-württembergische Angelegenheit", sagte Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL am Mittwoch (15. Juli) in Stuttgart. Der Anteil von Preisträgern aus dem Land stieg seit dem Jahr 2000 von einem Viertel auf jetzt gut ein Drittel.
Wacker würdigte die herausragenden Leistungen der baden-württembergischen Siegerinnen und Sieger. Die Bilanz unterstreiche Baden-Württembergs Stellung als führendes Musikland unter den deutschen Bundesländern. "Mehr als 800 000 Menschen in Baden-Württemberg sind aktiv in Musikvereinen engagiert, lernen ein Instrument oder sind in Musikberufen tätig. Das gibt es sonst nirgendwo in Deutschland." Von besonderer Bedeutung sei dabei das Engagement der Schulmusik und der Musikschulen. "Wer in der Breite fördert, erntet in der Spitze", betonte Wacker. Obwohl Baden-Württemberg nicht das einwohnerstärkste Bundesland sei, liege es bei der Anzahl der Erstplatzierten an der Spitze im bundesweiten Vergleich.
Die ersten Bundespreisträger aus Baden-Württemberg werden am Freitag, 11. Dezember 2009, von Kultusminister Helmut Rau MdL gesondert geehrt. Die Wettbewerbe "Jugend musiziert" werden seit 1963/1964 jährlich als Regional-, Landes- und Bundeswettbewerb durchgeführt. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche bis zu einem Höchstalter von 21 Jahren im Bereich der Instrumentalfächer, bis zu 27 Jahren in den Kategorien mit Gesang.
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