VBE: Land bremst durch niedrigste Haushaltsmittelsätze außerunterrichtliche Veranstaltungen der Schulen aus
Mehr zu: Außerschulische Lernorte, Ausstattung, Baden-Württemberg, Statistik, SchuleDer Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg will den Etat, der Lehrern für außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Schullandheimaufenthalte, Theaterfahrten und ähnliche Unternehmungen zur Verfügung steht, deutlich erhöht sehen. "Durch die viel zu geringen Haushaltsmittelansätze bremst das Land pädagogisch wertvolle Schulveranstaltungen aus", moniert VBE-Landeschef Rudolf Karg. Nordrhein-Westfalen stocke diesen Etat zum kommenden Schuljahr um 2 Millionen Euro auf.
Den Schulen steht, abhängig von der Klassenzahl und -stufe, jedes Jahr ein bestimmtes Budget für außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Theaterfahrten, Jahresausflüge und Schullandheimaufenthalte zur Verfügung, das beispielsweise für 20 Klassen insgesamt deutlich unter 1000 Euro liegt. Aus diesem Topf werden die den Lehrern für die Durchführung der Veranstaltungen entstandenen Kosten erstattet.
Rektoren dürfen solche außerunterrichtlichen Veranstaltungen nur dann genehmigen, wenn der dafür zur Verfügung stehende Etat noch ausreicht, es sei denn, die Lehrkraft verzichtet freiwillig auf die Erstattung der Kosten. Es dürfe nicht sein, so der VBE-Chef, dass ein Schullandheimaufenthalt deshalb nicht durchgeführt werden könne, weil der Topf dafür kein Geld mehr enthalte.
Das Kultusministerium spekuliert nach Auffassung des VBE darauf, dass Lehrkräfte, die ihre Schüler trotzdem in den Genuss der pädagogisch wertvollen außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen kommen lassen wollen, die dafür entstehenden Kosten dann eben aus dem eigenen Geldbeutel bestreiten. Dass sei jedoch so, wie wenn ein Lokführer selber eine Fahrkarte lösen müsste, wenn er die Fahrgäste mit dem Zug von A nach B befördere.
Der VBE appelliert an das Land, sich ein Beispiel an Nordrhein-Westfalen zu nehmen, das den Etat für Reisekosten von Lehrern für außerunterrichtliche Veranstaltungen seit 2005 mittlerweile verdreifacht habe. In Baden-Württemberg stagnieren die Mittel seit Jahren.
Ansprechpartner
Sonderthemen
"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"
09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...Schule
Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung
Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback