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Kompetenter Umgang mit dem Internet: Handbuch "Knowhow für junge User" wird an alle Bremer Schulen verteilt

Mehr zu: Bremen, E-Learning, Informatik, Jugendschutz, Killerspiele, Kulturelle Bildung, Medienkompetenz, Safer Internet Day, Schule
Bremen, 19.08.2009 -

Das Zentrum für Medien des Landesinstituts für Schule und die Landesmedienanstalt haben in einer Kooperation das umfassende Handbuch "Knowhow für junge User" erstellt. Es soll Lehrern und Schülern als Hilfestellung im Umgang mit digitalen Medien dienen. Die Broschüre ist im Rahmen des "Safer Internet Program" der EU entstanden und wird nun zum Start des Schuljahrs an alle Bremer Schulen verteilt. Mit Informationen, Links, Arbeitsanleitungen und didaktischen Hinweisen werden Lehrkräften viele Möglichkeiten aufgezeigt, mit Schülerinnen und Schülern kritische Blicke auf die digitalen Medien und deren Vielfalt zu werfen.

Jugendliche haben heute fast unbegrenzte Möglichkeiten, sich mit Hilfe digitaler Medien zu informieren, zu kommunizieren, zu publizieren oder sich darzustellen – schneller, umfassender und weitreichender als je zuvor. Mit Freunden zu chatten, zu surfen, zu spielen, sich in Communities zu präsentieren oder Fotos ins Netz zu stellen gehört mit zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Kinder und Jugendlichen. Für die meisten von ihnen gehört das Internet heute ganz selbstverständlich zum Alltag und übt eine große Faszination aus. Fast wöchentlich berichtet die Presse jedoch von Problemen mit den digitalen Medien wie ausufernden Handyrechnungen, Online-Spielsucht, Datenschutzpannen oder von Straftaten, die mit Hilfe der neuen Medien begangen wurden. Hier kommt es zum Beispiel zur Veröffentlichung gefilmter Schlägereien oder der Weitergabe persönlicher Daten. Gerade Jugendliche gehen oft sehr leichtsinnig mit persönlichen Daten wie Fotos oder Angaben zu ihren Lebensumständen um. In Portalen und Communities wie Youtube oder SchülerVZ werden Details veröffentlicht, die im ungünstigen Fall nie wieder löschbar sind und sich zum Nachteil z.B. bei Bewerbungen auswirken können. Die Chancen nutzen und die Risiken vermeiden können nur diejenigen, die sich gut mit digitalen Medien auskennen und verstehen, dass Kinder und Jugendliche anders surfen als Erwachsene und dass die Gefährdungen für sie andere sind. Hier sind neben den Eltern die Lehrerinnen und Lehrer, hier ist die Schule gefordert.

Lehrkräfte und Schulen, die Fortbildungen zum Umgang mit dem Handbuch oder Beratung zu Einzelthemen wünschen, wenden sich bitte an das Landesinstitut für Schule – Zentrum für Medien, Inge Voigt-Köhler, , Tel. 361 3415.

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