Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Sachsen verteidigt Spitzenposition beim Bildungsmonitor
Mehr zu: Bildungsmonitor, Föderalismus, Muttersprache, Sachsen, Schule"Sachsen belegt beim Bildungsmonitor 2009 mit deutlichem Abstand erneut Platz 1", zu diesem Ergebnis kam die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bei ihrem alljährlichen Vergleich der Bundesländer in Sachen Bildung. Für Kultusminister Roland Wöller eine äußerst erfreuliche Nachricht.
Die Studie zeigt, dass in keinem anderen Bundesland die Bildungsgerechtigkeit so hoch ist wie in Sachsen. Das heißt, auch Schüler aus sogenannten bildungsfernen Schichten können hier überdurchschnittlich oft zu einem erfolgreichen Schulabschluss geführt werden. "Die soziale Herkunft entscheidet in Sachsen nicht ausschließlich über den Bildungsweg", betonte Wöller. Auch bei Schülern mit Migrationshintergrund gebe es eine höhere Erfolgsquote als in vielen anderen Regionen. So gibt es nach Aussage von Wöller für diese Schülergruppe eine besondere Beratung zur Schullaufbahn. Sie erhalten außerdem Unterricht in "Deutsch als Zweitsprache" sowie Stunden in ihrer Muttersprache. Die Hälfte aller Schüler mit ausländischer Herkunft schaffen das Abitur. "Integration ist kein Selbstläufer sondern Ergebnis unserer Anstrengungen", betonte Wöller.
Ein weiterer Aspekt, den die Studie besonders hervorhob ist die naturwissenschaftliche Kompetenz der sächsischen Schüler. Die Stärke im MINT-Bereich (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) konnten weiter ausgebaut werden. In Sachsen nehmen diese Stunden in allen Schularten rund ein Drittel der Stundentafel ein. Mathematik, Physik und Chemie sind bis zum Abitur verpflichtend.
Der Bildungsmonitor wird seit 2004 vom Institut der Deutschen Wirtschaft für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. Die Studie analysiert in den 16 Bundesländern das Bildungswesen anhand von 13 Handlungsfeldern und mehr als 100 Indikatoren von der Vorschule über die Schule bis zur Universität.
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