Amok im Kopf
Warum Schüler töten
Mehr zu: Gewalt in der Schule, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Konfliktlösung, SchuleEmsdetten, Erfurt, Winnenden und jetzt Ansbach – Amokläufe jugendlicher Schüler sind kein Einzelfall mehr. Jedes Mal steht eine ganze Gesellschaft unter Schock. Doch wie sind diese Taten zu erklären? Die erste Langzeitstudie zum Thema, geschrieben von dem amerikanischen Psychologen Peter Langman, zeigt: Nicht allein Waffenbesitz, Computerspiele oder negative schulische oder häusliche Einflüsse sind für einen Amoklauf verantwortlich zu machen. Kern des Problems sind massive psychische Störungen der Täter. "Amok im Kopf. Warum Schüler töten" von Peter Langman wird jetzt ausgeliefert.
Um das Phänomen besser zu verstehen und potentiellen Taten zuvorzukommen, hat Peter Langman über 20 Jahre hinweg Amokläufe an Schulen genau untersucht. Dafür hat er auch bisher unveröffentlichte Quellen ausgewertet: Gesprächsprotokolle, Schulaufsätze, Tagebücher und diverse andere Dokumente.
Der Autor kommt zu dem Ergebnis: Bei allen jugendlichen Amokläufen liegen massive psychische Störungen zu Grunde. Als Erster hat er eine Typologie der Täter entwickelt: Es handelte sich immer um psychotische, psychopathische und traumatisierte Jugendliche.
Daneben geht Langman auch der Frage nach, warum fast ausschließlich junge Männer gefährdet sind und warum Amokläufe meist in Klein- und Kleinststädten stattfinden. Doch das Buch bleibt nicht bei der Diagnose stehen. Sein eigentliches Anliegen ist es, dazu beizutragen, Amokläufe möglichst zu verhindern, indem gefährdete Kinder und Jugendliche rechtzeitig erkannt werden. Nicht um sie zu stigmatisieren, sondern um ihnen zu helfen und um dem Schlimmsten zuvorzukommen. Ein Buch, das die Debatte um die Ursachen von Amokläufen und ihre Prävention verändern wird und das weit über die oberflächlichen Erklärungen direkt nach den Attentaten hinaus geht.
Einladung zur Pressekonferenz:
"Lassen sich Amokläufe wirklich nicht verhindern?"
Teilnehmer:
Prof. Klaus Hurrelmann, einer der bekanntesten deutschen Sozial-, Bildungsund
Gesundheitswissenschaftler, Professor of Public Health and Education an
der Hertie School of Governance in Berlin und Experte zum Thema Gewalt an
Schulen.
Rebecca Bondü, Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin am Berliner Leaking-
Projekt, das sich mit der Prävention von schwerer zielgerichteter Schulgewalt,
wie School Shootings und Amokläufen an Schulen beschäftigt.
Dr. Claus Koch, Verlagsleiter Sachbuch beim Beltz Verlag und Lektor des
Buchs "Amok im Kopf. Warum Schüler töten".
Ort: Hertie School of Governance, Forum B
Quartier 110, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin
Termin: 9.10.2009, 11 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten
Einladung zur Pressekonferenz: "Lassen sich Amokläufe wirklich nicht verhindern?" siehe auch rechte Spalte.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Verlagsgruppe Beltz
Jacob Hochrein
Pressereferent
Werderstraße 10
69469 Weinheim
Tel: +49 (0) 6201/6007 389
Fax: +49 (0) 6201/6007 392
Mail:
www.beltz.de
Generation G8: Stehlen wir einer Generation die Kindheit?
Weinheim,
05.08.2010.
Erschöpfte Schüler, protestierende Elterninitiativen und Lehrerverbände: Auch Jahre nach Einführung der verkürzten Gymnasialzeit in den westlichen Bundesländern gehen Eltern, Lehrer und Schüler auf die Barrikaden. "Generation G8" ist das erste Buch zum Thema. Recherchiert und geschrieben von ...
"Heterogenität im Klassenzimmer ist kein Fluch, sondern ein Segen"
Weinheim,
02.03.2010.
Der Pädagoge und Bestsellerautor Dr. Heinz Klippert, erklärt in seinem neuen
Buch "Heterogenität im Klassenzimmer", dass die wachsende Verschiedenheit
in den Klassen kein Lernhemmnis, sondern eher eine Lernmotor ist. Klippert
zeigt, dass gemeinsames Lernen höchst effektiv ist – vorausgesetzt, ...
"Wir können auch anders!" – Schulen für ein faires Miteinander
Weinheim/Mainz,
02.02.2010.
Gewaltprävention in der Schule, die weiter als bis zum Pausenhof reicht: Das ist das Ziel einer Initiative der Verlagsgruppe Beltz und der Stiftung Lesen. Sie richtet sich an Schüler, Lehrkräfte und Eltern – und reicht von einem umfangreichen Informations- und Weiterbildungsangebot bis zu ...
- „Bildlich gesprochen könnte man das Ganze als tiefen, breiten Graben vorstellen, über den die Kinder springen müssen - ohne genau zu wissen, was sie auf der anderen Seite genau erwartet.“
- Edith Aufdembrinke, DAGO Kinderlobby e.V. zu Schulfrieden in den 16 Ländern bleibt Vision
- „Herzlichen Dank an Valentin Merkelbach, dass er Historie und Hintergründe des Hamburger Sdhulstreites dargestellt hat.“
- Dr. Marianne Groten zu Ein Volksentscheid und die Aussichten auf Schulfrieden in Hamburg
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|








OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" -



Newsletter
Feedback