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"klicksafe" organisiert internationale Konferenz in Warschau

Online-Sicherheit für Kinder und Jugendliche

Mehr zu: Deutschland, E-Learning, Europa, Internationaler Austausch, Jugendschutz, Medienkompetenz, Safer Internet Day, Sonderthemen
Ludwigshafen, 29.09.2009 -

"klicksafe" macht sich stark für mehr Sicherheit im Internet – auch international. Gemeinsam mit dem polnischen Partnerprojekt "Saferinternet.pl" organisiert die deutsche Medienkompetenzinitiative die 3. Internationale Konferenz "Online-Sicherheit für Kinder und Jugendliche". Zwei Tage lang tauschen sich Internetexperten und Pädagogen aus ganz Europa darüber aus, welchen Risiken Kinder und Jugendliche heute bei der Nutzung des Internets ausgesetzt sind. Die enge Zusammenarbeit der deutschen und der polnischen Initiativen für mehr Internetsicherheit entstand im Rahmen des "Safer Internet Programme" der Europäischen Union.

Das Internet hat viele Vorteile: Inhalte lassen sich weltweit abrufen. Kommunikation und Informations-Austausch sind schnell und über die Ländergrenzen hinweg möglich. Doch ebenso machen die negativen Aspekte des World Wide Web nicht an Ländergrenzen halt. Illegale oder für Kinder und Jugendliche schädliche Inhalte sind nicht lokal oder regional begrenzt. Daher kann Internetsicherheit niemals nur ein nationales Thema sein. Gefragt sind internationale Ansätze. Vor diesem Hintergrund findet heute und morgen in Warschau die Internationale Konferenz zum Thema "Online-Sicherheit für Kinder und Jugendliche" statt. Organisiert wird die Veranstaltung von den polnischen und deutschen Partnern im "Safer Internet Programme" der Europäischen Union, "SaferInternet.pl" und "klicksafe". Beide Projekte arbeiten seit Jahren eng im europäischen Netzwerk "Insafe" zusammen und bieten mit der Konferenz ca. 500 interessierten Teilnehmern aus 26 Ländern ein Diskussionsforum, an dem sich fast 60 internationale Referenten beteiligen. Ein besonderer Schwerpunkt der Konferenz ist der Austausch mit Experten und Institutionen aus osteuropäischen Nicht-EU-Ländern, die zahlreich vertreten sind.

Wichtiger Bestandteil des Konferenzprogramms sind Erfahrungen und Konzepte aus Deutschland. So stellen "klicksafe"-Kooperationspartner ihre Arbeit vor: Vertreter der "Nummer gegen Kummer" informieren über die Aufgaben der Helpline und die inhaltliche Kooperation mit "klicksafe". Die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH (DLGI) stellt die gemeinsam mit "klicksafe" entwickelten Module "klickITsafe" vor, mit denen junge Internetnutzer lernen können, sich sicher und kompetent im Netz zu bewegen. Siegfried Czernohorsky, Leiter des Projekts "Medienkompetenz macht Schule" vom Ministerium für Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz referiert über die Herausforderungen und Strategien im Bildungs- und Schulbereich. Deutsche Vertreter von "eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V." und der "GSM Assocciation/Deutsche Telekom" nehmen an der Diskussionsrunde zur Sperrung illegaler Inhalte im Internet teil. Als Repräsentant des "International Network Against Cyber Hate" spricht Stefan Glaser von "jugendschutz.net" über Hassseiten im Internet. Und Vertreter von "schülerVZ" präsentieren bei der polnisch-deutschen Konferenz ihr Konzept zur effektiven Selbstkontrolle in sozialen Netzwerken.

Das Konferenzprogramm sowie weitere Informationen zu den Referenten und Vorträgen sind unter www.saferinternet.pl/en verfügbar.

klicksafe (www.klicksafe.de) ist das deutsche Safer Internet Centre im Safer Internet Programm der Europäischen Union. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programm der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

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