|
Letzte Änderung: 09.02.2010 14:29
|
||
|
||
|
Pressemeldung
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Mehr Geld in Bildung als in Steuerentlastungen investierenBerlin, 22.10.2009
Zum Jahrestag des Bildungsgipfels sowie anlaesslich von Meldungen, wonach die Finanzministerkonferenz das Zehn-Prozent-Ziel fuer Bildung und Forschung bereits fuer erreicht haelt, erklaert der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ernst Dieter Rossmann: Das Signal des Bildungsgipfels vor einem Jahr war klar: Bildung muss uns in Deutschland mehr wert sein. Wir brauchen eine echte Bildungsoffensive von Bund, Laendern und Kommunen fuer mehr Chancengleichheit und mehr Qualitaet - von den Kitas ueber die Schulen bis zu den Hochschulen. Bei aller Unsicherheit hinsichtlich der Berechnungsgrundlagen: Die Politik hat den Menschen versprochen, mindestens 30 bis 40 Milliarden Euro zusaetzlich in Bildung und Forschung zu investieren. Dieses Versprechen darf nicht gebrochen werden. Wer den Mehrbedarf mit dem Taschenrechner klein oder gaenzlich weg rechnet, widerspricht nicht nur dem Geist des Bildungsgipfels, sondern verhaelt sich unverantwortlich gegenueber den Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen. Grundlage der Beschluesse des Bildungsgipfels war das sogenannte Bildungsbudget, wie es vom Statistischen Bundesamt definiert wird. Diese Beschlusslage darf nicht infrage gestellt werden. Wenn es einen Bereich gibt, bei dem nicht gespart werden darf, dann ist es die Bildung. Der Bund muss hier klar in Vorleistung gehen. Und das bedeutet: Schwarz-Gelb muss mehr Geld in die Bildung unserer Kinder als in Steuerentlastungen investieren. Das zusaetzliche Geld muss gezielt fuer Massnahmen ausgegeben werden, die mehr Chancengleichheit und ein insgesamt hoeheres Bildungsniveau versprechen. Daran wird die SPD die Koalitionsvereinbarung von Union und FDP messen. Wer wie die Union und FDP nur auf Bestenauslese, mehr Gebuehren und mehr privates Bildungskapital setzt und fuer die gravierenden sozialen Ungleichheiten im Bildungssystem blind bleibt, verschaerft die sozialen Schieflagen nicht nur in der Bildung, sondern in unserer Gesellschaft insgesamt. Vom Bildungsgipfel muss mehr uebrig bleiben als leere Versprechen und Taschenspielertricks. Ansprechpartner
MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS
Hochschule
Nächster Schritt zur optimalen StudienplatzvergabeBonn, 09.02.2010. Ein neues onlinebasiertes Verfahren soll mehr Transparenz in die Vergabe von Studienplätzen bringen. Mit Unterstützung des Bundes bereiten die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Einführung eines onlinebasierten dialogorientierten Verfahrens zur Vermittlung ...
Sonderthemen
Betreiber sozialer Netzwerke sollen Kinder besser schützen09.02.2010. 50 Prozent der Teenager in Europa geben im Web persönliche Informationen preis, die unter Umständen für immer online bleiben und von jedem eingesehen werden können, so das Ergebnis einer EU-Studie. "Erst denken, dann posten!" heißt deswegen die Botschaft der Europäischen Kommission am ...
Schule
Schüler brauchen Informationskompetenz
08.02.2010.
Eben schnell das Referatsthema googeln und bei den ersten Treffern nach einem geeigneten Text suchen. Nicht selten erledigt bereits so mancher Schüler seine Hausaufgaben auf diese Weise. Das zeigt zwar, dass Schüler die Neuen Medien nutzen, dass ihnen aber etwas Entscheidendes fehlt: ...
|
Weiter auf bildungsklick.de
Mehr zu
heute,
09.02.2010
Top Kommentare
Derzeit Ferien in
Bildungsnachrichten
Linktipps:
|
|
|
Kindergarten / Vorschule
|
Schule
|
Hochschule
|
Berufliche Bildung
|
Weiterbildung
|
Sonderthemen
Texte auf bildungsklick.de können herunter geladen und mit dem Quellenhinweis auf bildungsklick.de honorarfrei veröffentlicht werden. (Gilt
nicht für mit (dpa) gekennzeichnete Meldungen.) Das Gleiche gilt für Grafiken und Bilder der Redaktion. Die auf bildungsklick.de zur Verfügung gestellten Inhalte dienen ausschließlich der redaktionellen und journalistischen Nutzung und der individuellen Information der Nutzer. bildungsklick.de haftet nicht bei Fehlern oder Störungen im Dienstbetrieb, bei Lieferschwierigkeiten, inhaltlichen oder textlichen Fehlern, außer in Fällen groben Verschuldens. Es gelten unsere AGB.
|
||