GEW Hamburg
Keine Stellenstreichungen an Gymnasien!
GEW: Senat muss Bildungshaushalt aufstocken
Mehr zu: Bildungsausgaben, Gymnasium, Hamburg, Individuelle Förderung, Lehrermangel, Unterrichtsversorgung, Schule"Wer den Rotstift an den Gymnasien ansetzen will, verkennt die Belastungen durch die Schulreform und die sowieso schon aufgelaufenen Mehraufgaben", kritisiert Klaus Bullan die heute bekannt gewordenen Senatspläne zu Stellenstreichungen.
Gerade angesichts der massiven Aufrüstung der Gegner gegen die Schulreform wäre es widersinnig und Wasser auf deren Mühlen, wenn Lehrerstellen an Gymnasien gestrichen werden sollten.
Im neuen Rahmenkonzept sind unter anderem im Zusammenhang mit dem Wegfall des Sitzenbleibens und Abschulens neue Förderkonzepte vorgesehen, für die die Behörde ebenso mehr Ressourcen bereit stellen müsse wie für das Mehr an Gesprächen mit Eltern und SchülerInnen und die geforderte verstärkte Teamarbeit der Lehrkräfte. Förderstunden sind an den Gymnasien in den letzten Jahren systematisch auf Null zurückgefahren worden. "Wie soll individuelle Förderung an den Gymnasien gelingen", fragt Bullan, "wenn es kein zusätzliches Personal an den Schulen gibt?"
Hinzu kommt, dass für die Umsetzung der laufenden Oberstufenreform (Profile) keine zusätzlichen Stellen eingerichtet wurden. "Der Senat muss im Gegenteil die Ressourcen, die für die erfolgreiche Veränderung des Gymnasiums im Rahmen der Schulreform zusätzlich nötig sind, umgehend bereit stellen. Wir fordern den Senat auf, den Bildungshaushalt deutlich aufzustocken. Unser Tipp zur Finanzierung: Große Vermögen und Erbschaften besteuern, auf kostspielige Leuchtturmprojekte zugunsten der Bildung verzichten."
Ansprechpartner
Schule
Auch in Zukunft stinkt, kracht und raucht es im naturwissenschaftlichen Unterricht
14.03.2010. (red) Wer kennt nicht den Chemiesaal aus der "Feuerzangenbowle", in dem eine Unterrichtsstunde für Professor Crey zum Desaster gerät, weil der Versuch mit der alkoholischen Gärung offenbar katastrophale Auswirkungen auf die Schüler hat. So oder ähnlich sahen naturwissenschaftliche ...Sonderthemen
"Einheitsschule bedeutet Gleichmacherei"
12.03.2010. (red) Die größte Bildungsmesse im europäischen Raum findet in diesem Jahr in Köln statt. Wir haben den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, nach seinen bildungspolitischen Zielsetzungen gefragt. Herr Ministerpräsident, ab 2013, so das Ergebnis des ...Berufliche Bildung
Warum werden Ausbildungsverträge gelöst?
11.03.2010. (red/pm) Selbst in Zeiten, in denen die Ausbildungsplätze knapp sind und ein großer Teil der Schulabgänger erst nach Umwegen eine Lehre beginnt, bricht im Bundesdurchschnitt fast jeder fünfte seine Ausbildung ab. Das beunruhigt seit Jahren all diejenigen, die für die Steuerung der dualen ...- „Die Lehrerverbände gehören nicht in dasselbe Boot, in dem die Kirche Rede und Antwort zu geben hat!“
- arnulf hopf zu Schavan fordert Maßnahmen gegen Missbrauch
- „Einerseits wird die Position der Schule Eltern gegenüber gestärkt, die wählerisch sind in Bezug auf den angebotenen Lehrstoff. Andererseits muss man immer wieder von Schulen hören, lesen oder sehen, die so vergammelt sind, dass man sich schon fragen muss, wie ernst das Wohl der Schüler wirklich genommen wird.“
- Hans Peter Salzer zu Urteil: Schüler musste nicht vom Kinobesuch freigestellt werden







didacta - die Bildungsmesse






