Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
"Ganztagsschulen als freiwilliges Angebot, in das sich die Kirchen einbringen können"
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zur Einschätzung von Erzbischof Dr. Reinhard Marx zu den Auswirkungen der Ganztagsschulen auf die Jugendarbeit
Mehr zu: Bayern, Ganztagsschule, Religion, SchuleBayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat sein Angebot an die Kirchen nochmals erneuert, vor allem die offenen Ganztagsangebote an Bayerns Schulen durch pädagogische Inhalte mitzugestalten.
Er wies dabei auf die Rahmenvereinbarung hin, die der Kultusminister mit der katholischen Freisinger Bischofskonferenz und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern 2006 unterzeichnet hatte. Darin wurde mit den Kirchen die Möglichkeit zur Mitarbeit bei den offenen Ganztagsangeboten vereinbart.
Die Ganztagsangebote sind in Bayern freiwillig und dienen einer intensiveren schulischen Förderung der Kinder sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei den Eltern. Sie gefährden keinesfalls die Angebote der kirchlichen Jugendarbeit.
Bei der Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums habe das Ministerium darauf geachtet, dass durch organisatorische Regelungen sicher gestellt werden kann, dass sich Kinder und Jugendliche auch in der kirchlichen Jugendarbeit engagieren können.
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