Bündnis 90/Die Grünen
GRÜNE drängen auf Schulobstprogramm
Lautenschläger muss sich gegenüber CDU-Fraktion durchsetzen
Mehr zu: Ernährung, Europa, Gesundheit, Hessen, Schulobst, SchuleAls "unfassbar" kritisiert die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Angela Dorn, die Torpedierung des Schulobst-Programms durch die CDU-Fraktion. "Ministerin Lautenschläger muss jetzt endlich einmal Durchsetzungskraft an den Tag legen und die kostenlose Verteilung von Obst an den Schulen auf den Weg bringen. Schließlich hat die Landesregierung diesem Programm im Bundesrat zugestimmt. Wir GRÜNE haben dafür im Haushalt eine Million Euro veranschlagt, die Regierungsfraktionen leider keinen Cent." Das Programm wird auch in CDU-regierten Bundesländern wie Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen umgesetzt.
Die HNA meldet heute, dass die CDU-Fraktion auf ihrer jüngsten Klausurtagung in Fulda das Schulobst-Programm abgelehnt hat. Und dies, obwohl das Verbraucherschutzministerium mit Hochdruck an der Umsetzung arbeite und noch im laufenden Schuljahr an den Start gehen wollte.
"Es ist dringend notwendig, dass dieses von der Europäischen Union initiierte Programm umgesetzt wird. Dies ist präventive Gesundheitspolitik für unsere Kinder. Die Folgekosten von schlechter Ernährung und Übergewicht müssten eigentlich jeden von der Notwendigkeit dieser Initiative überzeugen. Deshalb sollte das Obst ja auch gezielt an Schulen in sozialen Brennpunkten verteilt werden, und so für eine bessere Ernährung der Kinder sorgen. Wir fordern alle Abgeordneten, auch die Gutwilligen in CDU und FDP auf, unserem Antrag zuzustimmen. So kann es doch noch Obst für die Kinder geben", so Angela Dorn.
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