"Wir nehmen die Anliegen, die die Studierenden bei ihren Aktionen vorbringen, sehr ernst. Das betrifft insbesondere die Kritik am Bolognaprozess. Bereits im Sommer haben wir mit den bayerischen Hochschulen vereinbart, dass - wo immer nötig - nachgebessert wird. Wichtig sind zum Beispiel eine sachgerechte Modularisierung, keine Prüfungsüberfrachtung und eine gute Studienorganisation.
Außerdem müssen wir die vorhandenen Spielräume, etwa bei den Regelstudienzeiten in Bachelor-Studiengängen an den Universitäten, noch stärker nutzen und die Anrechnungspraxis insbesondere bei Auslandsaufenthalten weiter flexibilisieren." Heubisch betonte: "Wir gehen die Probleme zügig an." Zugleich warnte er aber auch vor Aktionismus. "Was wir brauchen sind dauerhafte und durchdachte tragfähige Lösungen. Ich begrüße es dabei ganz ausdrücklich, wenn sich die Studierenden konstruktiv an der Diskussion um Verbesserungen der Studienbedingungen beteiligen."