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"OECD-Studie zeigt, Deutschland muss noch mehr in Bildung investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben!"

Mehr zu: Bayern, Bildungsausgaben, Deutschland, Statistik, Sonderthemen
München, 08.09.2009 -

Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch ist besorgt über die Ergebnisse der aktuellen OECD-Studie ´Bildung auf einen Blick 2009´: "Die gesamten öffentlichen und privaten Bildungsausgaben lagen in Deutschland 2006 mit 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts unter dem OECD-Durchschnitt von 5,7 Prozent. Hier müssen wir immer noch massiv gegensteuern."

Heubisch betonte, dass in Bayern derzeit große Anstrengungen unternommen werden. So würden allein für den Ausbau der Hochschulen anlässlich des doppelten Abiturjahrgangs über eine Milliarde Euro investiert. Angesichts der aktuellen OECD-Zahlen werde aber deutlich, dass weiterer Handlungsbedarf besteht. "Es darf nicht sein, dass die Bildungsausgaben in Deutschland tendenziell rückläufig sind, während andere Länder ihre Bildungsanstrengungen konsequent ausbauen. Deutschland muss den Anspruch haben, in der absoluten Spitzengruppe mitzuhalten."

Ein differenzierteres Bild ergibt sich für Heubisch bei den Studienanfängerzahlen. Hier berichtet die OECD-Studie für Deutschland von einer insgesamt sinkenden Studienanfängerquote. In Bayern entwickelten sich die Studienanfängerzahlen allerdings seit Jahren positiv. Nach dem Spitzenjahr 2003 mit rund 51.500 Studienanfängerinnen und -anfängern sind die Zahlen entgegen dem bundesweiten Trend bereits seit dem Jahr 2004 wieder gestiegen, von rund 49.500 im Jahr 2004 über knapp 52.000 (2006) bis auf über 55.000 im Studienjahr 2008 (Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/2009). "Diese Entwicklung ist erfreulich: Denn sie zeigt, dass immer mehr junge Menschen die Vorteile und Chancen wahrnehmen, die ein Hochschulstudium mit sich bringt." Auch die OECD-Studie hatte die wachsende Bedeutung eines hohen Bildungsabschlusses – sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft – ausdrücklich betont. Dies gelte gerade auch vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise.

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