Wissenschaftsbehörde begrüßt die Entscheidung der Universität Hamburg über ihren neuen Präsidenten
Senatorin Gundelach: Prof. Lenzen ist eine hervorragende Wahl
Mehr zu: Hamburg, Hochschulmanagement, Hochschulrat, Personalia, HochschuleDer Hochschulrat der Universität Hamburg hat heute Prof. Dr. Dieter Lenzen zum neuen Präsidenten der Universität Hamburg gewählt. Der Akademische Senat der Universität Hamburg hat die Wahl eindrucksvoll bestätigt. Der Vorsitzende des Hochschulrates und Vorsitzende der Findungskommission, Prof. Albrecht Wagner, hat Wissenschaftssenatorin Dr. Gundelach telefonisch über das Wahlergebnis informiert. Die schriftliche Bestätigung folgt in den nächsten Tagen.
Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: "Mit der Wahl von Prof. Lenzen hat die Universität eine hervorragende Entscheidung getroffen. Mit ihm erhält die Universität einen Präsidenten, der über eine charismatische Persönlichkeit, leidenschaftliches Engagement, umfangreiche Erfahrungen in der Leitung einer so großen Institution wie der Hamburger Universität sowie hohe Kommunikations- und Integrationskompetenz und anerkannte wissenschaftliche Reputation verfügt. Ich freue mich sehr, dass es der Findungskommission gelungen ist, einen solchen Kandidaten für Hamburg zu gewinnen. Das zeigt mir, dass die Universität Hamburg trotz mancher Probleme Zukunftspotenziale hat und Anziehungskraft besitzt. Ich danke den Mitgliedern der Findungskommission unter dem Vorsitz von Prof. Wagner, dem Hochschulrat und dem Akademischen Senat für die zügige und sachliche Gestaltung des Verfahrens. Für die Universität ist es enorm wichtig, dass die Nachbesetzung dieser Führungsposition schnell vonstatten gegangen ist. Jetzt gilt es, die vor uns stehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen."
Zu den gestrigen Vorgängen gestern sagte Senatorin Gundelach: "Das war kein Lehrstück in Sachen Demokratie, sondern eine Missachtung von Recht und Gesetz. Wenn die durch Gesetz legitimierten Gremien an der Wahrnehmung ihrer Aufgaben gehindert und Personen bedroht werden, verstößt das elementar gegen demokratische Prinzipien. Solch ein Verhalten einer kleinen Minderheit der Studierenden wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf die Universität, sondern auf die Hansestadt insgesamt."
Das weitere Verfahren sieht vor, dass nach dem Eingang der formellen Bestätigung der Wahl die Behörde für Wissenschaft und Forschung Herrn Prof. Lenzen unverzüglich zu einem ersten Gespräch nach Hamburg einlädt. In ihm sollen Verfahrensfragen und Vertragsangelegenheiten besprochen werden. Wann der neue Präsident vom Hamburger Senat bestellt und in sein Amt eingeführt wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
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