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Pädagogische MitarbeiterInnen fordern gleiche Bezahlung!

Grundschulverband will bezahlte Kooperationszeit für pädagogische MitarbeiterInnen

Mehr zu: Bremen, Ganztagsschule, Grundschule, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Lehrerbildung, Personalvertretung, Schule
Bremen, 24.11.2009 -

Bei einer Personalversammlung der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde sehr lebhaft über die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen an den verlässlichen Grundschulen und Ganztagsschulen bei gleicher Arbeit diskutiert.

Die Arbeitsbedingungen sind oft prekär: Viele Beschäftigte haben nur einen Teilzeitvertrag von deutlich weniger als einer halben Stelle, der zu dem oft befristet ist und nicht selten keinen Kranken- und Rentenversicherungsschutz einschließt.

Außerdem gibt es für die Betreuungskräfte und Erzieherinnen zwar die in den Schulgesetzen vorgeschriebene Pflicht zur regelmäßigen Kooperation insbesondere mit den Lehrkräften – allerdings wird den meisten dafür keine bezahlte Kooperationszeit zur Verfügung gestellt.

Dazu sagte der Schulleiter der Ganztagsschule Andernacher Straße, Uwe Hehr: "Die gemeinsame Kooperation von Lehrkräften und Pädagogischen MitarbeiterInnen ist notwendig für die Qualität der Schulen - aber die Schulleitungen erhalten dafür bisher kein Geld". Auch der Bremer Grundschulverband weist in einer Erklärung zu Kooperation und Teamarbeit auf die besondere Bedeutung gemeinsamer pädagogischer Absprachen: "Konkret bedeutet dies, dass den sozialpädagogischen Fachkräften im Rahmen ihrer Arbeitszeit neben der Zeit für Kinder ausreichend Zeit für Teamarbeit (das heißt gemeinsame Planung und Auswertung),... zur Verfügung gestellt werden muss".

In Kindergärten, Horten, Freizeiteinrichtungen u.ä. wird - in der Regel eine ausdrückliche "Kooperationszeit" für die Beschäftigten bezahlt - nicht so in Schulen.

Die Personalversammlung der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fordert die Bildungssenatorin daher auf, dem Beschluß der rot-grünen Koalition mit einen Vergabegesetz im öffentlichen Dienst verbesserte und gleiche Arbeitsbedingungen und Bezahlung durchzusetzen, Taten folgen zu lassen und bis zum 01.02.2010 mindestens 1,5 Stunden/Woche bezahlte Kooperationszeit für die sozialpädagogischen Fachkräfte einzuführen.

Anlagen siehe rechte Spalte oben

(Presseerklärung des Personalrat-Schulen)

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