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Fit für Verantwortung: 30 Stipendiaten erhalten Unterstützung auf dem Weg zum Abitur

Mehr zu: Hauptschule, Nordrhein-Westfalen, Stiftungen, Stipendien, Schule
Düsseldorf, 25.11.2009 -

Schulministerin Barbara Sommer begrüßt heute in Düsseldorf 30 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen, die sich im Rahmen des Stipendien-Programms "Fit für Verantwortung" der Roland Berger Stiftung gemeinsam mit ihren Mentoren auf den Weg zum Abitur vorbereiten. Das Programm "Fit für Verantwortung" unterstützt begabte, leistungswillige und verantwortungsbereite Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien mit einem individuellen Förderkonzept bis zur allgemeinen Hochschulreife. Aus mehr als 600 Bewerbern wurden bundesweit 140 Schüler im Alter zwischen 7 und 18 Jahren ausgewählt. Sie stammen aus den Modellregionen Berlin, Brandenburg, Oberbayern und dem Ruhrgebiet. 30 Stipendiaten sind aus Nordrhein-Westfalen, sie kommen aus den Städten Ahaus, Alsdorf, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Halver, Hamm, Hattingen, Herne, Hünxe, Leverkusen, Mülheim/Ruhr, Oer-Erkenschwick und Unna. Sie stammen aus den Schulformen Gymnasium, Gesamtschule, Realschule und Hauptschule.

"Unser Land hat wenig Bodenschätze. Der Rohstoff Wissen ist daher umso wichtiger. Wir brauchen nichts dringender als die klugen Köpfe unserer Kinder. Sie zu fördern, bedeutet nicht nur für diese jungen Menschen, eine faire Chance im Leben zu bekommen, sondern ist auch die beste Investition in unser aller Zukunft", sagte Stiftungsgründer Roland Berger. Schulministerin Barbara Sommer: "Das Engagement der Stiftung in Nordrhein-Westfalen unterstützt ein wichtiges Ziel. Wir brauchen eine frühe Förderung unserer Kinder und Jugendlichen, nur so kann Chancengerechtigkeit entstehen."

Das Programm "Fit für Verantwortung" besteht aus zehn Bausteinen. Jeder Stipendiat erhält entsprechend seinen Begabungen, Stärken und Schwächen einen individuellen Förderplan. Dieser umfasst fachlichen Einzelunterricht ebenso wie Seminare zu Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kunst und Musik sowie zu "Etikette" und Umgangsformen. In Ferienakademien werden einzelne Themen vertieft. Praktika in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen runden das Programm ab. Die Stipendiaten werden von ehrenamtlichen Mentoren in den jeweiligen Regionen persönlich betreut. Die Mentoren sind Persönlichkeiten aus Pädagogik, Elternarbeit, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche.

Für Rückfragen und Kontakt zu den Stipendiaten wenden Sie sich bitte an:
Claudia Piatzer, Projektleiterin Roland Berger Stiftung
Tel.: 089 92 30 9502

Ansprechpartner

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