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Berliner Preis "Bildung für nachhaltige Entwicklung" erstmals vergeben

Herausragende Projekte der Berliner Wissenschaft

Mehr zu: Auszeichnungen, Berlin, Forschung, Nachhaltigkeit, UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", Hochschule
Berlin, 30.11.2009 -

Mit dem 1. Berliner Preis "Bildung für nachhaltige Entwicklung" wurden am 30. November 2009 im Rahmen des Dialogforums "Bildung – Wissenschaft – Nachhaltigkeit: Praxisbeispiele aus Wissenschaft und Forschung" drei Berliner Projekte prämiert, die einen besonderen wissenschaftlichen Beitrag für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" leisten. Die Auswahl fiel der hochrangigen Jury nicht leicht, da sich weit über 50 Projekte ganz verschiedener Fachrichtungen und Disziplinen mit innovativen Ideen und herausragenden Lösungsansätzen für globale Herausforderungen beworben hatten.

Der geteilte 1. Preis "Bildung für nachhaltige Entwicklung" wurde gemeinsam von Staatssekretärin Nehring-Venus und Staatssekretär Dr. Husung an drei Projekte vergeben:

Carbon Footprint der UNEP/SETAC Life Cycle Initiative von Prof. Dr. Matthias Finkbeiner (TU Berlin) ist ein Hilfsmittel, um Käuferinnen und Käufer über die Klimaauswirkungen der Kaufentscheidung für bestimmte Produkte zu informieren. Damit sollen klimafreundliche Produkte gefördert und Unternehmen zur Reduktion der Klimabelastung ihrer Produkte angeregt werden.

German-Indian Sustainable Development and Climate Change Dialogue von Dr. Kirsten Jörgensen (FU Berlin) ist ein akademisches Austauschprogramm für Studierende und Lehrende, bei dem die Implementation einer nachhaltigen Entwicklung in Deutschland und Indien im Mittelpunkt steht.

Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado von Dr. Michael Scharp (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung IZT) ist ein Verbundforschungsprojekt, das zahlreiche Bildungs- und Ausbildungsmodule zum Thema Erneuerbare Energien für unterschiedliche Zielgruppen umfasst.

Die Veranstaltung stand im Rahmen der weltweiten UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014), die zum Ziel hat, Prinzipien, Normen und Werte für eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen von Bildung und Gesellschaft zu etablieren. Dabei spielen Kenntnisse, Ideen und Innovationen der Wissenschaft eine zentrale Rolle. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der TU Berlin und mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) statt.

Zum Wettbewerb eingeladen hatten die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Alle teilnehmenden Projekte stehen ab 1. Dezember auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen: www.berlin.de/sen/wirtschaft/lez/bne/stadtfhrer_bne.html

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