Ministerium für Bildung und Kultur Schleswig-Holstein
"NaWi-aktiv": Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule West fliegen zum Mond
Mehr zu: Berufsorientierung, Deutsch, Förderunterricht, Gemeinschaftsschule, MINT-Fächer, Schleswig-Holstein, Schulprojekte, SchuleAusprobieren mit Spaß und Neugier: Bildungsstaatssekretär Eckhard Zirkmann hat unter diesem Motto heute (2. Dezember 2009) an der Flensburger Gemeinschaftsschule West das Projekt "NaWi-aktiv" vorgestellt. Er übergab Schulleiter Bernd Kelling für das Unterrichtsgebäude ein Schild mit dem "NaWi-aktiv"-Logo. Zirkmann sagte, das Projekt des Bildungsministeriums fördere das naturwissenschaftliche Interesse von Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen. Der Staatssekretär betonte, er finde es besonders beeindruckend und spannend, dass sich die Flensburger Schule in einem praktischen Projekt gleich mit dem Thema Mondflug und dem Bau einer Rakete beschäftige.
"NaWi-aktiv" zielt darauf ab, in schulbegleitenden Arbeitsgemeinschaften und Sommercamps Schülerinnen und Schüler frühzeitig in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch zu fördern. Praktisches Arbeiten und das Ausprobieren stünden dabei im Vordergrund und eröffneten manchmal neue Interessen, die sogar in Berufswünsche münden könnten, sagte Zirkmann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer melden sich zu den "NaWi-aktiv"-Gruppen freiwillig, arbeiten dann nachmittags und schließen die Projektarbeit mit Sommercamps ab. In Flensburg ist das Projekt an der Gemeinschaftsschule West mit einer Gruppe von sieben Mädchen und sieben Jungen gestartet. Zirkmann betonte, die Initiative ziele darauf, Schülerinnen und Schüler schon früh für Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch zu begeistern. Dies erhöhe die Chance auf Lernerfolge und bessere Schulabschlüsse.
"NaWi-aktiv" wird von dem Partner "Deutsche Post" finanziell unterstützt und vom "Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik" (IPN) an der Kieler Universität koordiniert und evaluiert. Bildungsstaatssekretär Eckhard Zirkmann betonte, es gebe heute schon "NaWi"-Stützpunkte in Kiel (2007), Lübeck (2008) und Flensburg. Und bis 2011 werde es ein weiteres Projekt in Neumünster geben.
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