Bayerischer Philologenverband (bpv)
Philologenverband fordert Umfrage unter Oberstufenschülern zu Studienabsichten
Planungen für den doppelten Abiturientenjahrgang optimieren / Philologenverband erneuert Forderung nach Umfrage unter Oberstufenschülern zu ihren Studienabsichten
Mehr zu: Bayern, Doppelter Abiturjahrgang, G8, Gymnasium, Schülerzahlen, Spaenle, Studienwahl, Hochschule, SchuleDer Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat seine Forderung bekräftigt, eine Umfrage über ihre Studienabsichten unter den Schülerinnen und Schülern des doppelten Abiturientenjahrgangs durchzuführen. Anlass dafür ist die heutige Diskussionsveranstaltung von Wissenschaftsminister Dr. Heubisch mit 120 Oberstufenschülern im Bayerischen Landtag unter dem Titel "Perspektive doppelter Abiturjahrgang 2011 – Herausforderung für die bayerischen Hochschulen".
"Die Schüler treibt die Frage um, ob sie in ihrem Wunschfach 2011 auch wirklich einen Studienplatz in Bayern finden werden. Das haben sie mit ihren Fragen an den Minister wiederholt deutlich gemacht. Ihre Sorgen konnten durch die heutigen Antworten nicht gänzlich ausgeräumt werden. Die Ministeriumsseite musste eine ´gewisse Unsicherheitsquote´ der vorliegenden Bedarfsberechnungen zugeben. Die lässt sich zwar tatsächlich nicht auf Null fahren. Eine Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern über ihre Studienabsichten kann aber ein wertvoller Beitrag zu einer größeren Planungssicherheit sein. Die Staatsregierung steht in ganz besonderer Verantwortung für die Abiturienten dieses besonderen Jahrgangs. Sie sollte daher eine solche Umfrage noch im Laufe dieses Schuljahres durchführen."
Philologenverband setzt sich aktiv für Lösung der Übergangsproblematik ein
Für seinen Verband, so Schmidt, sei das Gelingen des doppelten Abiturentenjahrganges ein entscheidendes Thema im Hinblick auf die Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Der Bayerische Philologenverband hat deshalb beim Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung CHE eine eigene, im Frühjahr vorgelegte Studie zu diesem Thema in Auftrag gegeben und in den vergangenen Monaten zwei große Veranstaltungen mit etlichen Fachleuten wie z.B. mit Kultusminister Dr. Spaenle, Wissenschaftsminister Dr. Heubisch und TU-Präsident Prof. Dr. Herrmann durchgeführt. Er steht überdies mit eigenen Vorschlägen in ständigem Kontakt und Austausch mit den Planern der zuständigen Ministerien, der Hochschulen und der Politik. "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, für unsere Schüler 2011 das neunjährige Gymnasium deutlich besser zu beenden als das achtjährige 2004 begonnen hat", so Schmidt abschließend.
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