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Pressemeldung von: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Defizite im Übergangssystem ausräumen

Berlin, 08.12.2009

Der Vorstand der AGJ hat auf seiner Sitzung am 2./3. Dezember 2009 das Positionspapier "Übergänge in Ausbildung und Arbeit" beschlossen.

Ausgehend von der Feststellung, dass die aktuelle Situation für junge Menschen auf dem Ausbildungsmarkt weiterhin angespannt sei, wird in dem Positionspapier gefordert, hinlänglich bekannte Defizite im Übergangssystem, wie z. B. das Fehlen eines kohärenten Fördersystems, auszuräumen. Darüber hinaus werden Ansätze für eine Optimierung des Übergangssystems vorgeschlagen. Aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe sollte die Zielsetzung des Übergangssystems nicht allein in der Beschäftigungsfähigkeit liegen, sondern, im Sinne einer umfassenden Kompetenzentwicklung für Jugendliche, nachhaltig Selbstbildung und Persönlichkeitsentwicklung begünstigen. Die Kinder- und Jugendhilfe hat einen umfassenden Auftrag, junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen und auch beruflichen Entwicklung zu fördern und könne deshalb, aus Sicht der AGJ, als kommunale Steuerungs- und Koordinierungsinstanz für die systemübergreifende Kooperation zwischen dem SGB II, III und VIII implementiert werden.

Das Positionspapier "Übergänge in Ausbildung und Arbeit" finden Sie auf den Internetseiten der AGJ unter www.agj.de/pdf/5/Uebergaenge_Ausbildung_Arbeit.pdf (PDF).


Zur Veröffentlichung freigegeben - Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) / bildungsklick.de


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