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"Wir wollen mit Bürgermeistern als Partner das Schulwesen zukunftsfähig gestalten"

Bayerns Kultusminister Spaenle diskutiert mit 2.500 Stadt- und Gemeindeoberhäuptern die Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule und die Bildung von Schulverbünden - Veranstaltung am 11. Dezember in Amberg als Auftakt

Mehr zu: Bayern, Bildungswesen, Gemeinschaftsschule, Hauptschule, Mittelschule, Schulentwicklung, Schülerzahlen, Schulträger, Spaenle, Schule
Amberg / München, 08.12.2009 -

Mit einem Treffen mit den Bürgermeistern der Oberpfalz am Freitag, 11. Dezember, um 16.30 Uhr in der Staatlichen Berufsschule in Amberg eröffnet Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle eine Gesprächsreihe mit allen etwa 2.500 Stadt- und Gemeindeoberhäuptern in den sieben Regierungsbezirken Bayerns zu Fragen der Bildungspolitik. Vorrangig behandelt werden in den Gesprächen die Weiterentwicklung der Hauptschulen zu Mittelschulen sowie die Bildung von Schulverbünden.

Vereinbart hatte Kultusminister. Spaenle den intensiven Austausch mit den Bürgermeister zu Bildungsthemen im Umfeld der Kommunale in Nürnberg im Herbst mit den Präsidien von Städte- und Gemeindetag. "Wir wollen mit Stadt- und Gemeindeoberhäuptern als Partnern unser Schulwesen zukunftsfähig gestalten", so Minister Spaenle im Vorfeld zu den Gesprächen. Die Gemeinden und Städte fungieren für Grund- und Hauptschulen als Sachaufwandsträger.

In "Mittelschulen" werden die Lehrkräften den Schülern ab September 2010 ein vielfältiges Bildungsangebot unterbreiten, u. a. mit Ganztagsangeboten, drei berufsorientierenden Zweigen, mehreren Abschlüssen usw. Zu "Schulverbünden" können sich kleinere Hauptschulen zusammenschließen, um den Schülern die gleiche Palette an Bildungsangeboten unterbreiten zu können und zugleich möglichst viele Schulstandorte möglichst lange zu sichern. Zur Gründung von Schulverbünden ist die Zusammenarbeit der Kommunen und der Schulleitungen Voraussetzung.

Die Gespräche mit den Bürgermeistern stellen einen wichtigen Baustein in der "Kultur des Dialogs" dar, mit dem Minister Spaenle bei wichtigen bildungspolitischen Weichenstellungen die beteiligten Personen mit einbindet. Im Juli waren auf Initiative von Kultusminister Spaenle die Dialogforen in einigen Landkreisen eröffnet worden, in denen die am Schulwesen beteiligten Personen und Verantwortlichen wie Schulleiter, Bürgermeister, Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Vertreter aus Gesellschaft und Wirtschaft regionale Lösungen für eine Weiterentwicklung der Schulstruktur diskutieren. In immer mehr Landkreisen wurde die Idee der Dialogforen mittlerweile aufgegriffen.

Weitere Gesprächstermine von Kultusminister Spaenle mit Bürgermeistern folgen z.B. in Neusäß in Schwaben am 18. Dezember. in Bad Berneck in Oberfranken und in Iphofen in Unterfranken (beide am 7. Januar).

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