Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
"PISA-Koordination künftig in München"
Bayerns Kultusminister Spaenle begrüßt Beschluss der KMK, den PISA-Verbund unter Koordination von Prof. Prenzel zu organisieren
Mehr zu: Bayern, Bildungsbericht, Deutschland, Forschung, Internationaler Austausch, PISA (Studie), Spaenle, SchuleBayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle begrüßt den Beschluss der Kultusministerkonferenz, einen PISA-Verbund um die School of Education der Technischen Universität München und die Ludwig-Maximilians-Universität München anzusiedeln. Mit diesem soll die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in Deutschland ausgebaut und sichergestellt werden. "Ich freue mich, dass die PISA-Koordination künftig in den bewährten Händen des Münchner Bildungsforschers Manfred Prenzel liegt". Prof. Dr. Manfred Prenzel hatte bereits bei den Erhebungen zu PISA 2003 und 2006 die Federführung inne.
Die Kultusministerkonferenz hatte in ihrer heutigen Sitzung in Bonn den Beschluss gefasst, dass künftig unter der Federführung von Prof. Dr. Manfred Prenzel die Technische Universität München, die Ludwig-Maximilians-Universität München, das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt und das Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel den PISA-Verbund bilden werden. "Die enge Zusammenarbeit führender deutscher Einrichtungen der Bildungsforschung wird der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens wichtige Impulse geben", begrüßt der Minister die länderübergreifende Zusammenarbeit.
Diese Institute werden auf nationaler Ebene das Projektmanagement für die Durchführung von langfristig ausgerichteten Vergleichen der Bildungsqualität, der sogenannten Large Scale Assessments, wie zum Beispiel PISA, übernehmen und ihre reichhaltigen Erfahrungen in Forschung und Nachwuchsförderung einbringen.
Erstmalig wird der Verbund die Erhebung zu PISA 2012 in Deutschland organisieren - 2012 stehen die mathematischen Kompetenzen der Schüler im Mittelpunkt des PISA-Tests.
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