Thüringer Kultusministerium
Auslandsschulen auf Nordhalbkugel unterrichten nach Thüringer Lehrplänen
Merten bei 250. Tagung des zuständigen Bund-Länder-Ausschusses
Mehr zu: Bildungsstandards, Internationaler Austausch, Lehrplan, Thüringen, SchuleWeltweit stehen 135 deutsche Auslandsschulen und 860 Sprachdiplomschulen für deutsche Bildung, Kultur und Sprache. Der Unterricht auf der Nordhalbkugel basiert dabei auf den Thüringer Lehrplänen und den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK). Auch die Aufgaben für die zentralen Prüfungen beim Haupt- und Realschulabschluss sowie beim Mittleren Schulabschluss werden im Freistaat entwickelt.
Beauftragter der KMK für das Auslandsschulwesen ist der Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie. Auf der heutigen 250. Sitzung des für die schulische Arbeit im Ausland zuständigen Bund-Länder-Ausschusses wird er von Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten vertreten. Derzeit wird das Auslandsschulwesen vom Bund mit 180 Millionen Euro und von den Ländern mit 21 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Von den insgesamt 1.250 Pädagogen an Auslandsschulen kommen 28 Lehrerinnen und Lehrer sowie sieben Erzieherinnen und Erzieher aus Thüringen.
Staatssekretär Merten würdigt die Arbeit des Ausschusses und der deutschen Schulen im Ausland: "Die deutschen Auslandsschulen leisten einen großen Beitrag zu Völkerverständigung, Toleranz und Weltoffenheit. Sie sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Dialogs sowie Botschafter der deutschen Sprache und Kultur. Voraussetzung dafür ist die hervorragende Arbeit des Bund-Länder-Ausschusses seit 1951, die auch künftig fortgesetzt wird. Dabei kann der Ausschuss auf die volle Unterstützung des KMK-Beauftragten für die Auslandsschulen, Christoph Matschie, zählen."
Merten wird bei der Ausschusssitzung u. a. die angelaufene Bund-Länder-Inspektion, die Debatte um den Versorgungszuschlag und die Frage des Kerncurriculums im Abitur ansprechen.
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