Sicher im Internet: Informations- und Aufklärungsarbeit auf Russisch
"klicksafe" erweitert fremdsprachige Angebote mit russischen Flyern
Mehr zu: Deutschland, E-Learning, Europa, Fremdsprachen, Internationaler Austausch, Jugendschutz, Kulturelle Bildung, Medienkompetenz, Muttersprache, Safer Internet Day, SonderthemenDas Thema Sicherheit im Internet betrifft alle: Doch deutschsprachige Medienkompetenz-Angebote erreichen nicht immer alle Mitbürger mit Migrationshintergrund. Hier setzt die EU-Initiative "klicksafe" (Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz) an und stellt nun auch Informationsmaterialien in russischer Sprache zur Verfügung.
Als Fortführung der im letzten Jahr gestarteten interkulturellen Informations- und Aufklärungsarbeit veröffentlicht "klicksafe" jetzt die russischsprachigen Fassungen der Flyer "Internet-Tipps für Jugendliche", "Internet-Tipps für Eltern" und "Abzocke im Internet: Erst durchblicken - dann anklicken!". Gleichzeitig gehen auf www.klicksafe.de erstmals russischsprachige Inhalte - zum Beispiel die zehn wichtigsten Tipps zum Surfen, Chatten und Instant Messaging - online. Sie sind ab sofort unter dem Direktlink www.klicksafe.de/russkij zu erreichen. Seit Herbst 2008 gibt es türkischsprachige "klicksafe"-Materialien und einen türkischsprachigen Bereich unter www.klicksafe.de/turkce.
Mehr als vier Millionen russischsprachige Einwanderer leben in Deutschland. "Mit den muttersprachlichen Publikationen bietet "klicksafe" besonders der Elterngeneration Unterstützung für einen kompetenten Umgang mit dem Internet. Dazu zählen Tipps für Eltern, wie sie ihre Kinder beim Surfen im World Wide Web unterstützen können, Hinweise für Jugendliche zum Verhalten in sozialen Netzwerken und die Aufklärung über Abzockeangebote wie vermeintlich kostenlose SMS oder Hausaufgabenhilfen", sagt Prof. Dr. Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen und Konsortiumspartner von "klicksafe".
Die Internettipps für Eltern und Jugendliche klären leicht verständlich über Gefahren im Netz, rechtliche Fragen und Schutzmaßnahmen für ein sicheres Surfen auf. Mit verständlichen Praxisbeispielen erläutert der Info-Flyer "Abzocke im Internet", worauf Nutzer bei vermeintlich kostenlosen Angeboten von Model-Castings über Einbürgerungstests bis hin zu Kochrezepten achten müssen. Mit der Vorstellung der russischsprachigen Inhalte baut das EU-Projekt "klicksafe" sein fremdsprachiges Angebot aus. "Die interkulturelle Ausrichtung von klicksafe ist ein Beitrag zur Integration. Medienkompetenz-Angebote in der Muttersprache bauen Vertrauen auf", sagt Tayfun Keltek, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Köln und Vorstandsvorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen.
"Konkrete Hilfe, die der russischsprachigen Bevölkerung die Integration in die deutsche Gesellschaft erleichtert, ist eines unser Hauptanliegen. Deshalb begrüßen wir die russischsprachige Aufklärungsinitiative von "klicksafe" sehr. Die Flyer bieten wichtige Orientierung, um Medienkompetenz zu stärken", erklärt Viktor Ostrowski, Geschäftsführer des Kultur- und Integrationszentrums PHOENIX-Köln e.V.
Radiospotkampagne und 100.000 Flyer
"klicksafe" sorgt für eine breite Verbreitung der neuen Angebote direkt in der Zielgruppe: Am 17. Dezember liegen der Wochenzeitung "Russkaja Germanija" und der TV-Zeitschrift "7+7 ja" insgesamt 100.000 russischsprachige Flyer "Abzocke im Internet" bei. Einen eigens produzierten klicksafe-Spot in russischer Sprache sendet "Radio Russkij Berlin, 97,2 FM" vom 21. Dezember bis 1. Januar viermal täglich.
Die russischsprachigen Materialien können unter www.klicksafe.de/russkij kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.
klicksafe (www.klicksafe.de) ist das deutsche Awareness Centre im Safer Internet Programm der Europäischen Union. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.
klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programm der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.
Ansprechpartner
Schule
"Ein Kind mit Lernschwierigkeiten gehört auf eine Regelschule"
08.02.2012. (red) Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde in Deutschland ein Rechtsanspruch auf inklusive Bildung geschaffen. Aber der Ausbau inklusiver Bildungsangebote kommt in Deutschland nur schleppend voran. Von den 485.000 Schülern mit sonderpädagogischem ...Sonderthemen
Kritik an mangelnder Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland
Berlin, 08.02.2012. (hib/AW) Das Deutsche Institut für Menschenrechte übt schwere Kritik an der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Der Institutsmitarbeiter Hendrik Cremer begrüßte zwar am Mittwoch Vormittag vor dem Familienausschuss, dass Deutschland die bei der Ratifizierung abgegebene ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback