GEW Hamburg
Lehrerkammerwahl 2009: Sensationelles Ergebnis für die GEW Hamburg
Mehr zu: Bildungswesen, Hamburg, Lehrerbildung, Personalvertretung, Schulgesetz, SchuleMit einem Wahlergebnis von 80 Prozent zieht die Fraktion der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in die Lehrerkammer ein. "Das ist ein sensationeller Erfolg, eine klare Bestätigung für die Arbeit der GEW-KollegInnen in diesem wichtigen Gremium und ein starkes Votum für unsere zentrale bildungspolitische Forderung – das längere gemeinsame Lernen," kommentiert Klaus Bullan das heute bekannt gegebene Ergebnis der Lehrerkammerwahl.
Der Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft weiter: "Die GEW Fraktion bleibt seit Jahren am Puls der KollegInnen, die sie vertritt. Sie formuliert in ihren Stellungnahmen die Themen, die in den Lehrerzimmern heiß diskutiert werden und bezieht klar Position für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, zu Fragen rund um Arbeitszeit und zu den Rahmenbedingungen des Reformprozesses. Auch bei der Frage der Altersentlastung waren die GEW-VertreterInnen in der Lehrerkammer immer wieder Motor der Diskussion. Diese Arbeit können sie nun sehr motiviert weiterführen."
Vom 30.11. bis zum 04.12. waren rund 15.000 Lehrer und Lehrerinnen in Hamburg zur Wahl der Lehrerkammer aufgerufen. Sie berät laut Schulgesetz die zuständige Behörde "bei allen das Schulwesen betreffenden Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung". Ihre insgesamt 40 Mitglieder mit einer Amtszeit von vier Jahren sind KollegInnen aller Schulformen. Nachdem die GEW-Fraktion in der vergangenen Wahlperiode 30 von 40 Sitzen in der Lehrerkammer innehatte, konnte sie das gute Ergebnis aus der Vergangenheit nun noch – mit 32 von 40 Sitzen - toppen.
Die Vorsitzende der Lehrerkammer, Katrin Blümel (GEW Fraktion), zeigt sich erfreut, "dass die Lehrer und Lehrerinnen mit diesem herausragenden Ergebnis die hervorragende Arbeit der GEW-Fraktion in der Lehrerkammer honorieren und in der derzeitigen bildungspolitischen Diskussion ein deutliches Signal in Richtung längeres gemeinsames Lernen setzen."
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