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Letzte Änderung: 10.02.2012, 08:58
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Schulen können sich ab sofort für Teilnahme am Schulobstprogramm bewerben

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Mehr zu: Ernährung, Europa, Förderschule, Gesundheit, Grundschule, Nordrhein-Westfalen, Schulobst, Weiterbildung, Schule
Düsseldorf, 16.12.2009 -

Die nordrhein-westfälischen Grundschulen und Förderschulen mit den Klassen 1 bis 4 können sich ab sofort für die Teilnahme am EU-Schulobstprogramm in Nordrhein-Westfalen bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Januar 2010, bis Mitte Februar werden dann die teilnehmenden Schulen benachrichtigt. Das erste Obst und Gemüse soll voraussichtlich ab Mitte März ausgeliefert werden. Jede Schülerin und jeder Schüler, der am Programm teilnimmt erhält dann kostenlos 100 Gramm Obst oder Gemüse pro Tag. Insgesamt stehen zur Umsetzung rund vier Millionen Euro zur Verfügung, zwei Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen und zwei Millionen Euro aus dem Schulobst-Topf der Europäischen Union.

"Ich habe mich von Anfang an für die Umsetzung des EU- Schulobstprogramms in Nordrhein-Westfalen eingesetzt und freue mich, dass wir jetzt endlich mit dem Bewerbungsverfahren starten können", erläutert Umweltminister Eckhard Uhlenberg. "Das EU- Schulobstprogramm ist ein weiterer Baustein in der Strategie der Landesregierung gesunde Ernährung an unseren Schulen zu lehren und die Schulen praktisch zu unterstützen. Wir wollen das Schulobstprogramm in allen Regionen Nordrhein-Westfalens umsetzen. Gerade an Schulen mit vielen Kindern aus sozial schwachen Familien gibt es nachweislich Defizite in den Bereichen gesunder und ausgewogener Ernährung. Deshalb werden wir hier einen Schwerpunkt im Bewerbungsverfahren setzen", so der Minister.

Gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Schulministerium wurde ein Kriterienkatalog erarbeitet, nach dem die Schulen ausgewählt werden. Ein wichtiges Kriterium ist die Erstellung eines pädagogischen Begleitkonzepts, um die Einbindung des Programms in den Schulalltag sicherzustellen und damit nachhaltige Effekte in der Ernährungsbildung zu erzielen. "Das Schulobstprogramm soll dauerhaft erfolgreich sein. Deshalb ist es wichtig, dass Lehrerinnen und Lehrer das Obst und Gemüse nicht einfach nur verteilen. Sie sollen es gemeinsam mit den Kindern zubereiten und zum Beispiel während eines Klassenfrühstücks essen. So können unsere Kinder von klein auf erfahren, wie gut und abwechslungsreich Obst und Gemüse schmecken", betont Schulministerin Barbara Sommer.

Die Schulen haben zum Start des Bewerbungsverfahrens per Schulmail den Link zu einer Internetseite erhalten, auf der sie sich online für eine Teilnahme bewerben können. Weitere Informationen zum Schulobstprogramm sowie zum Bewerbungsverfahren sind zu finden unter www.schulministerium.nrw.de und www.umwelt.nrw.de. Hier finden sich auch die genauen Auswahlkriterien und welche Bedingungen geschaffen werden müssen zur Teilnahme am Schulobstprogramm. Bewerben können sich alle öffentlichen und privaten Grund- und Förderschulen der Primarstufe des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 719 (Wilhelm Deitermann) oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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