Das Kultusministerium weist die Kritik der GEW-Vorsitzenden Moritz an der Werkrealschule als haltlos zurück. Die Aussage der GEW-Vorsitzenden, dass für die Stadt- und Gemeinderäte in Schulstandortfragen "der Sanierungsbedarf die entscheidende Größe" gewesen sei und "unabhängig von pädagogischen Konzepten" entschieden wurde, ignoriert die Realitäten vor Ort in hohem Maß.
Vor allem die Eltern sind von der neuen Konzeption der Werkrealschule überzeugt. Die Werkrealschule bietet ihren Kindern durch eine verstärkte individuelle Förderung und einer starken beruflichen Ausrichtung große Zukunftschancen. Die Vorteile des pädagogischen Konzepts der Werkrealschule und die Auflösung der Schulbezirke, haben zu dynamischen Prozessen geführt, die von den kommunalen Gremien ausgestaltet wurden.