Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 10.02.2012, 11:18
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau

Bundesministerin Kristina Köhler: "Wir helfen den Familien in Deutschland ganz gezielt da, wo sie Unterstützung brauchen"

2010 werden Kindergeld und Unterhaltsvorschuss erhöht / Verbesserungen ab 1. Januar 2010 auch im Zivildienst und bei Schwangerschaftskonfliktberatung

Mehr zu: Deutschland, Frühe Förderung, Frühkindliche Bildung, Zivildienst, Sonderthemen
Berlin, 18.12.2009 -

Die Bundesregierung baut ihre Unterstützung für Familien im kommenden Jahr weiter aus. So steigt von Januar 2010 an das Kindergeld für das erste und zweite Kind monatlich von 164 Euro auf 184 Euro, für das dritte Kind von 170 Euro auf 190 Euro und für alle weiteren Kinder von 195 Euro auf 215 Euro. Auch der Unterhaltsvorschuss für Kinder getrennt lebender Eltern wird angehoben, von 117 Euro auf 133 Euro für Kinder bis fünf Jahre und von 158 Euro auf 180 Euro für die 6- bis 11-Jährigen. Auch der Kinderfreibetrag wird erhöht - von derzeit 6024 Euro auf 7008 Euro.

"Wir helfen den Familien in Deutschland ganz gezielt da, wo sie Unterstützung brauchen", erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Köhler. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass wir den Familien finanziell unter die Arme greifen. Ich freue mich insbesondere, dass es uns gelungen ist, den Unterhaltsvorschuss zu erhöhen. Denn hier zählt wirklich oft jeder Euro."

Die Bundesregierung verstärkt mit Beginn des neuen Jahres zudem den Schutz des ungeborenen Lebens: Das Gesetz zur Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes soll für eine bessere Beratung von Schwangeren sorgen, die ein möglicherweise behindertes Kind erwarten. Eine der Neuerungen: Der Diagnose stellende Arzt muss die Schwangere zukünftig zu den psychosozialen und medizinischen Aspekten, die sich aus dem Befund ergeben können, beraten und - je nach Befund - entsprechende Fachärzte hinzuziehen. Die Indikation darf erst nach drei Tagen gestellt werden, wobei der Arzt die Schwangere über die Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs aufklären muss. Die Schwangere selbst muss dokumentieren, dass sie beraten wurde oder auf die Beratung verzichtet hat.

Auch im Zivildienst treten Neuregelungen in Kraft: Die bisherigen Seminare für Zivildienstleistende werden neu strukturiert und durch neue Seminarangebote ergänzt, die der künftige Zivi zusammen mit seiner Dienststelle zum Teil selbst buchen kann. Am Ende seines Zivildienstes erhält jeder Zivi ein qualifiziertes Dienstzeugnis, welches seine im "Lerndienst" erworbenen persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen für seine weitere berufliche Entwicklung dokumentiert.

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

Ac878f440e0e442d9c9b5eb08b2c9e4ce378fb53
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Sonderthemen

"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"

09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...

Schule

Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung

Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...

Kindergarten / Vorschule

EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld

03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...
in

Elementarbereich NRW | Medienschau Bildung

NEU bei didacta-bildungsklick.tv: CookUOS 2011/12

ANZEIGEN

Society in Science unterstützt postdoc Studenten überall auf der Welt. Unser Ziel ist Förderung der Forscher/innen.
ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung