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Als Alternative zum Pflichtdienst die Freiwilligendienste ausbauen

Mehr zu: Berufseinstieg, Ehrenamt, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Jugendhilfe und Sozialarbeit, Zivildienst, Sonderthemen
Berlin, 22.12.2009 -

Durch die geplanten Verkürzung des Wehr- und Zivildienst müssen Alternativen ausgebaut werden. Aus Sicht des Deutschen Bundesjugendringes sollte in Freiwilligendienste investiert werden, denn diese Dienste bieten jungen Menschen die Möglichkeit, selbst bestimmtes Engagement und Lernen zu verbinden.

Der DBJR als Netzwerk der Jugendverbände und Jugendringe spricht sich seit langem gegen die freiwillige Verlängerung von Zwangsdiensten wie dem Wehr- und Zivildienst aus. Eine freiwillige Verlängerung ist der falsche Weg, wenn es darum geht, die biographische Lücke etwa zwischen Schule, Ausbildung und Berufseinstieg zu schließen. Richtig ist es, die Freiwilligendienste auszubauen, denn sie sind ein idealer Lern- und Orientierungsort, in dem neben der gesellschaftlichen Funktion beispielsweise soziale Kompetenzen besonders gefördert werden.

Weil die Nachfrage bei jungen Menschen nach Plätzen im Freiwilligendienst deutlich größer ist als das Angebot, ist der Ausbau unumgänglich. Die jetzt freiwerdenden Mittel müssen also an dieser wichtigen Stelle eingesetzt werden.

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