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Pressemeldung von: Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kleine Klassen?

VBE: Wir nehmen den Ministerpräsidenten beim Wort

Dortmund, 21.01.2010

"Die Ankündigung des Ministerpräsidenten, für kleinere Klassen sorgen zu wollen, freut Lehrerinnen und Lehrer natürlich", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. "Die Landesregierung sollte damit gleich anfangen und noch vor der Landtagswahl einen entsprechenden Stufenplan vorlegen."

Aus diesem Plan sollten zum einen die konkreten Umsetzungsschritte hervorgehen. Zum anderen muss auch deutlich werden, wie die Finanzierung gewährleistet werden soll.

"Vor dem Hintergrund, dass die Landesregierung die Schuldenbremse in die Verfassung aufnehmen will, hätten wir gerne ein bisschen Sicherheit", so Beckmann. "Es würde unsere Freude ausgesprochen trüben, wenn wir in ein oder zwei Jahren erfahren müssten, dass nun leider doch kein Geld vorhanden ist."

In Bezug auf die Eingangsklassen der Hauptschulen lässt sich das Ziel "nicht mehr als 25 Schüler" leicht erreichen, weil sie durch das veränderte Elternwahlverhalten und die demografische Entwicklung von allein immer kleiner werden. Für alle Schulformen sollte Hartmut von Hentigs Aussage als Zielmarke gelten:

"Die Schulkassengröße ist seit Jahrzehnten zu hoch für die quirligen Kinder und Jugendlichen und müsste bei gleichzeitiger Veränderung der Lehr- und Lernformen nicht auf 28, sondern auf 20 reduziert werden." (FR vom 10.10.2008)


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