Kultusministerium weist Behauptungen der GEW zurück
Mittel für Krankheitsvertretungen stehen zur Verfügung
Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungsausgaben, Lehrermangel, Statistik, Unterrichtsversorgung, SchuleDas Kultusministerium weist die falsche Behauptung der GEW, dass die Mittel für Krankheitsvertretungen erschöpft wären, zurück. "Es scheitert keine notwendige Krankheitsstellvertretung an fehlenden Mitteln, das war in der Vergangenheit so und das wird auch in Zukunft so sein", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL am Freitag in Stuttgart.
Wenn in den Schulen Krankheitsfälle auftreten gibt es klare Regelungen, wie vor Ort schnell reagiert werden kann. Die Schulen fangen zunächst den Bedarf über organisatorische Maßnahmen auf oder können vor Ort bestehende Spielräume aus dem Ergänzungsbereich nutzen. Außerdem steht den Schulen die Lehrereserve von 1266 Deputaten zur Verfügung. Darüber hinaus stehen erhebliche Mittel zum Abschluss von befristeten Verträgen zur Verfügung. Dies sind zunächst mehr als 13 Millionen Euro an Krankheitsstellvertreter-Mitteln, sowie die sogenannten Schöpf-mittel, die im Jahr 2009 insgesamt 57 Millionen Euro betrugen. Der Betrag für das Jahr 2010 ergibt sich aus den durch besondere Anlässe, wie zum Beispiel der Elternzeit, frei werdenden Gehaltsanteilen.
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