Niedersächsisches Kultusministerium
Neues Unterstützungsprogramm startet
Heister-Neumann: "Wir stärken die Grundschulen in sozialen Brennpunkten"
Mehr zu: Bildungsausgaben, Bildungschancen, Grundschule, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Niedersachsen, Statistik, SchuleMit einem neuen Programm unterstützt das Kultusministerium Grundschulen, die von besonders vielen Kindern mit Lernproblemen oder sozialen Benachteiligungen besucht werden. Schulen, die bestimmte Kriterien erfüllen, erhalten auf Antrag ein erhöhtes Stundenbudget für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Mit dem neuen Programm stärken wir die Grundschulen in sozialen Brennpunkten. Diese Schulen können ihre pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit noch gezielter genau dort einsetzen, wo sie gebraucht werden", sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann bei der Vorstellung des Programms in Hannover.
Für das Programm werden im laufenden Jahr 1 Mio. Euro eingesetzt, das entspricht 50.000 Stunden für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 250 Grundschulen, die unter nachweislich schwierigen Bedingungen arbeiten, werden 2010 von dem neuen Programm profitieren können. Diesen Schulen werden dann im Durchschnitt fünf Stunden pro Woche zusätzlich für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
Zur Auswahl der Schulen wurde ein Kriterienkatalog aufgestellt. Danach kommen Schulen infrage, an denen beispielsweise besonders viele Schülerinnen und Schüler mit unzureichenden Deutschkenntnissen oder festgestellten Lernproblemen unterrichtet werden. Auch die Größe der Klassen wird berücksichtigt. Schulen können eine entsprechende Erhöhung des Budgets bei der Landesschulbehörde beantragen.
Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden an allen niedersächsischen Grundschulen beispielsweise für unterrichtsergänzende Angebote oder zur Unterstützung der Lehrkräfte im Unterricht eingesetzt.
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