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Pressemeldung von: Wissenschaftsrat

Universitätsklinikum Jena (UKJ) in entscheidender Entwicklungsphase

Berlin, 01.02.2010

Das Land Thüringen hat mit der Einführung des Integrationsmodells für die Universitätsmedizin in Jena, nach dem die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum gemeinsam als Teilkörperschaft in der Universität verankert sind, eine tragfähige Konstruktion geschaffen. Die Verschränkung von wissenschaftlichem, medizinischem und kaufmännischem Vorstand in einer gemeinsamen Führungsstruktur führt zu einer engen Abstimmung zwischen den Belangen von Forschung und Lehre auf der einen und den Erfordernissen der Krankenversorgung auf der anderen Seite. Dem Wissenschaftlichen Vorstand kommt bei diesem Zusammenspiel wegen seines Vetorechts eine starke Position zu. Um künftigen Herausforderungen gerecht werden zu können, wird dem Land empfohlen, die betriebswirtschaftlichen Handlungsspielräume des UKJ zu erweitern. Die Kooperation zwischen Universität und UKJ sollte durch einen Kooperationsvertrag weiter gestärkt und abgesichert werden. "Das Universitätsklinikum Jena befindet sich grundsätzlich auf einem guten Weg. In den kommenden Jahren müssen jedoch wichtige Weichen für eine positive Weiterentwicklung gestellt werden", fasst Professor Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, die Ergebnisse der Evaluation zusammen.

Für die weitere Entwicklung des UKJ benennt der Wissenschaftsrat vor allem drei Handlungsfelder:

Hinweis: Die "Stellungnahme zur weiteren Entwicklung der Universitätsmedizin in Jena" (Drs. 9665-10) wird im Netz als Volltext www.wissenschaftsrat.de veröffentlicht, sie kann aber auch bei der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates per E-Mail angefordert werden.


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