Bestandsaufnahme zur Bildung in Deutschland - DIPF setzt Nationale Bildungsberichterstattung fort
Mehr zu: Bildungsbericht, Bildungsmonitor, Deutschland, Schavan, Spaenle, Weiterbildung, SchuleDer Nationale Bildungsbericht ist bereits nach zwei Ausgaben unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) zu einer zentralen Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens geworden. "Mit der langfristig angelegten und kontinuierlichen Betrachtung des Bildungswesens trägt der Bildungsbericht dazu bei, Veränderungen frühzeitig erkennbar zu machen und auf diese Weise Hinweise für Wissenschaft, Politik und Praxis zu liefern", erläutert Professor Horst Weishaupt, der am DIPF für den Nationalen Bildungsbericht verantwortlich ist. "Der Bericht ist also auch eine wichtige Serviceleistung für die Bildungspolitik und die politisch interessierte Öffentlichkeit."
Dass Bund und Länder den Nationalen Bildungsbericht am DIPF verstetigen, wie Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), der Bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle, am Montag bekannt gaben, ermöglicht die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit am DIPF und bestätigt die Bedeutung der Aufgabe.
Der Nationale Bildungsbericht liefert in regelmäßigen Abständen auf der Grundlage von Indikatoren, also der Kombination statistischer Kennziffern, die zentrale Referenzliteratur zur Bildung in Deutschland. Der Bericht betrachtet den Weg des Individuums durch das institutionelle Gefüge des Bildungswesens - vom frühkindlichen Bereich bis zur Weiterbildung. "Der nächste Nationale Bildungsbericht erscheint im Juni dieses Jahres", kündigt Professor Weishaupt an. Wie immer widmet sich der Bericht mit einem Schwerpunktthema einer aktuellen Herausforderung des Bildungswesens. Nach "Migration" 2006 und "Übergänge" 2008 steht für 2010 das Thema "Demographie" im Fokus.
Parallel zur Institutionalisierung des Bildungsberichts wurde das DIPF im Verbund für die internationale Schulleistungsstudie PISA verankert, in dem es zukünftig eng mit der Technischen Universität München und dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN) zusammenarbeiten wird. Damit haben Bund und Länder die zentrale Bedeutung des DIPF für das Bildungsmonitoring in Deutschland bestätigt.
Weitere Informationen:
Professor Dr. Horst Weishaupt, DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 247 08-203 Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, DIPF, Tel: +49 (0) 69 / 247 08 -133,
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