Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Studienplatzvergabe: Schavan muss Bewerbungschaos endlich beenden
Mehr zu: Deutschland, Numerus Clausus, Schavan, Statistik, Studienberatung, Studienplatzbörse, Studienwahl, HochschuleZum andauernden Chaos bei der Hochschulzulassung erklären die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler und der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss Klaus Hagemann:
Seit Jahren werden Tausende von Studienplätzen nicht besetzt, nur weil es an einer funktionierenden bundesweiten Koordinierung der Zulassungsverfahren an den Hochschulen fehlt. 18.000 nicht besetzte Studienplätze heisst: 18.000 junge Menschen, die studieren wollen, aber nicht studieren koennen. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die von der Bundesregierung als Übergangsloesung gefeierte Studienplatzbörse im Internet das Problem nicht beheben kann. Statt wirkliche Loesungen immer wieder zu verzoegern, muss die Bundesbildungsministerin das Chaos endlich in den Griff bekommen.
Bund und Laender planen schon seit drei Jahren, ein bundesweites Koordinierungsverfahren auf den Weg zu bringen, das fuer den notwendigen Abgleich von Mehrfachbewerbungen sorgt und freibleibende Studienplätze vermeidet. Die SPD-Bundestagsfraktion hat schon in der Grossen Koalition darauf gedrängt, dass ein solches Verfahren schnell aufgebaut und mit 15 Millionen Euro an Bundesmitteln unterstützt wird. Aber die zuständige Bundesbildungsministerin hat es noch nicht einmal geschafft, die Ausschreibung und die Vergabe für die notwendige Entwicklung eines Softwaresystems in dem vorgegebenen zeitlichen Rahmen abzuschließen.
Schon einmal hat Frau Schavan den Start des neuen Koordinierungsverfahrens deswegen verschoben - von 2010 auf 2011. Das andauernde Chaos bei der Studienplatzvergabe macht deutlich, dass es keine weiteren Verzögerungen geben darf. Die Bundesbildungsministerin steht in der Verantwortung, schnell ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen, an dem sich alle Hochschulen beteiligen. Deutschland kann es sich nicht leisten, wertvolle Studienplätze einfach zu verschenken.
Ansprechpartner
Sonderthemen
"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"
09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...Schule
Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung
Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback