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Pressemeldung
GEW Baden-Württemberg

Mehrere hundert Erzieher/innen beteiligen sich an Warnstreiks

GEW: KiTa-Ausbau gelingt nur mit besseren Arbeitsbedingungen

Mehr zu: Baden-Württemberg, KITA, Kindergarten / Vorschule
Stuttgart, 04.02.2010 -

An den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst haben sich nach Angaben der Bildungsgewerkschaft GEW in Baden-Württemberg mehrere hundert Erzieher/innen und andere Beschäftigte aus Bildungseinrichtungen beteiligt. Insgesamt machten sich im Südwesten 10.000 Streikende für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen stark. In Stuttgart kamen etwa 5.000 zu einer zentralen Demonstration und Kundgebung, auf der auch die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz sprach.

"Wir haben im letzten Sommer einen Einstieg in die Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes geschafft. Dies lassen wir uns durch eine Nullrunde nicht kaputt machen. Die Anforderungen für die Beschäftigten in KiTas haben sich stark erhöht. Mit Nullrunden erreichen die Arbeitgeber nur, dass sich immer weniger junge Frauen und Männer für diesen Beruf interessieren. Bereits jetzt müssen in einigen Städten Eltern lange auf einen freien KiTa-Platz warten, weil Erzieherinnen und Erzieher fehlen. Auch die Eltern erwarten, dass unsere Arbeitsplätze in der frühkindlichen Bildung anständig bezahlt werden", sagte am Donnerstag (04.02.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die GEW schätzt, dass in Baden-Württemberg für die Krippen-Ausbaupläne zwischen 10.000 und 15.000 neue Erzieher/innen benötigt werden.

Zu Warnstreiks der im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten haben die Gewerkschaften ver.di, GEW, GdP und die dbb Tarifunion aufgerufen. Zuvor war die zweite Runde der Tarifverhandlungen, die am Sonntag in Potsdam begonnen hatte, ohne Ergebnis vertagt worden. Die dritte Verhandlungsrunde findet vom 10.-12. Februar statt.

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