Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
GEW: "Warnstreiks auch an Kitas ausgeweitet"
Bildungsgewerkschaft zum zweiten Streiktag im öffentlichen Dienst/Bund und Kommunen
Mehr zu: KITA, Tarifvertrag, Kindergarten / VorschuleDie Gewerkschaften haben ihre Warnstreiks auch an den Kindertagesstätten ausgeweitet. Aktionsschwerpunkte waren am Donnerstag Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am zweiten Warnstreiktag im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen mit.
An zentralen Kundgebungen in Dortmund und Stuttgart hätten rund 12.000 bzw. 5.000 Beschäftigte teilgenommen. Darunter weit über 1.000 Erzieherinnen sowie Sozialpädagogen und -arbeiter. "Wir haben im vergangenen Sommer einen Einstieg in die Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes geschafft. Das lassen wir uns durch eine Nullrunde nicht kaputt machen. Die Anforderungen für die Beschäftigten in KiTas haben sich stark erhöht. Mit Nullrunden erreichen die Arbeitgeber nur, dass sich immer weniger junge Frauen und Männer für diesen Beruf interessieren. Bereits jetzt müssen Eltern in einigen Städten lange auf einen freien KiTa-Platz warten, weil Erzieherinnen und Erzieher fehlen", sagte die baden-württembergische GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz während der Kundgebung in Stuttgart. Die Gewerkschaften haben ein Forderungspaket mit einem Umfang von fünf Prozent geschnürt.
Für die nächsten Tage kündigte die GEW weitere Warnstreiks und Kundgebungen mit Schwerpunkten in Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz an.
Info: Die nächste Verhandlungsrunde findet vom 10. bis 12. Februar in Potsdam statt.
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