Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Kultusminister Ludwig Spaenle: Wir müssen vorrangig die Kapazitäten für die Ausbildung von Lehrern in Islamunterricht ausbauen
Mehr zu: Bayern, Lehrerbildung, Religion, Spaenle, HochschuleAls vorrangig bei dem Ausbau von Studienplatzkapazitäten hat Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ausweitung von Studienplätzen zur Aus- und Fortbildung von Lehrkräften für Islamunterricht bezeichnet.
Bayern hatte mit der Einrichtung des Islamunterrichts als staatliches Unterrichtsfach zum Schuljahr 2009/2010 an rund 250 Schulen im Rahmen eines Modellprojekts ein Beispiel im Reigen der deutschen Länder gesetzt. "Es geht uns darum, muslimischen Schülern ein Angebot zu unterbreiten, das sie in ihrer religiösen Beheimatung unterstützt, dabei inhaltlich aber auf dem Boden des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung basiert", so Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. "Damit wir den Islamunterricht als staatlichen Unterricht in der Fläche anbieten können, müssen wir qualifizierte Lehrer ausbilden." Dazu seit vor allem die Universität Erlangen-Nürnberg bestens vorbereitet.
Deshalb ist vorgesehen, dass die Islamische Religionslehre künftig als Erweiterungsfach in die Lehramtsprüfungsordnung (LPO I) aufgenommen werden soll. Dazu wird eine wissenschaftliche Fachkommission ins Leben gerufen. Ein Ausbildungsort für dieses Fach ist derzeit die Universität Erlangen-Nürnberg. Dort ist seit 2005, also lange vor den Empfehlungen des Wissenschaftsrates, der Studiengang "Islamische Religionslehre" angesiedelt.
Derzeit werden in Bayern die Lehrkräfte studienbegleitend als Zusatz zum Lehramtsstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen ausgebildet.
Kultusminister Spaenle hat im Frühjahr 2009 ein Gesamtkonzept zur Förderung der Integration von Schülern mit Migrationshintergrund in Kraft gesetzt.
Ansprechpartner
Sonderthemen
"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"
09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...Schule
Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung
Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback