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Pressemeldung von: GEW Mecklenburg-Vorpommern

GEW in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich am Warnstreik

Schwerin, 08.02.2010

Auch im Nordosten der Republik haben sich zahlreiche Erzieher und andere pädagogische Beschäftigte der Kommunen an den Warnstreiks beteiligt. Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di wurde z.B. ein Streikfrühstück in der Landeshauptstadt Schwerin mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Öffentlichen Dienstes durchgeführt.

Auch die Kolleginnen der Kindertagesstätte in der Johannes-Gillhoff-Straße in Ludwigslust haben von 7.00 bis 10.00 Uhr geschlossen gestreikt. Die Stimmung war ausgesprochen gut. "Wir haben uns sehr kurzfristig für den Streik entschieden. Ausschlaggebend war zum einen die Arroganz der Arbeitgeberseite. Zum anderen müssen wir auch endlich mal auf den Tisch hauen und zeigen, dass es so nicht weiter geht. Die Arbeitsbedingungen stimmen vorne und hinten nicht. Da muss sich dringend was ändern!", begründet der zuständige Referent der GEW, Daniel Taprogge, die Entscheidung der Erzieherinnen in der Ludwigsluster Kita. Hinzu käme, dass die Regierung zwar Steuergeschenke in Milliardenhöhe an die Hoteliers, Erben und andere Unternehmer gemacht hätte, aber die eigenen Bediensteten wieder einmal leer ausgingen.

In Bezug auf die weiteren Tarifverhandlungen in dieser Woche zeigt sich Daniel Taprogge wenig optimistisch: "Nun müssen sich die Arbeitgeber auf die Beschäftigten zu bewegen.". Sollte sich nichts Entscheidendes tun, sei man auf weitere Streikmaßnahmen vorbereitet.


Zur Veröffentlichung freigegeben - GEW Mecklenburg-Vorpommern / bildungsklick.de


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