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"Zwischenzeugnisse besonnen analysieren" – Kultusminister Spaenle bittet Eltern, ihre Kinder auch bei Schwierigkeiten zu unterstützen

Mehr als 1,3 Millionen bayerische Schülerinnen und Schüler erhalten am Freitag das Zwischenzeugnis – Schulberatungsstellen bieten kompetente Hilfe

Mehr zu: Bayern, Bildungschancen, Durchlässigkeit, Zensuren, Schule
München, 09.02.2010 -

Am Freitag, 12. Februar 2010, erhalten mehr als 1,3 Millionen bayerische Schülerinnen und Schüler das Zwischenzeugnis. "Das Zeugnis dient Schülern und Eltern dazu, die Leistungen des ersten Halbjahres sachlich zu analysieren und gegebenenfalls notwendige Schritte für das zweite Halbjahr einzuleiten. Dabei können sehr viele Kinder und Jugendliche zufrieden mit ihren Noten sein", so der Kultusminister.

Wichtig ist, dass Eltern auch auf weniger erfreuliche Bewertungen besonnen reagieren und ihren Kindern Unterstützung geben. Unabhängig davon, wie das Zeugnis ausfällt, sollten sich Eltern als Begleiter für ihre Kinder sehen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. "Dank der hohen Durchlässigkeit unseres Schulsystems bestehen viele unterschiedliche Bildungswege, die den einzelnen Schüler für Beruf und Gesellschaft qualifizieren können", fügte der Minister an. Bei Schwierigkeiten rät Minister Spaenle dazu, sich zunächst an die jeweiligen Lehrkräfte zu wenden. Diese kennen die Kinder und ihre Begabungen sehr gut. "Auf der Basis von umfassenden Schülerbeobachtungen und Leistungsaufzeichnungen erstellen die Lehrkräfte die Zeugnisse und leisten damit einen wichtigen Beitrag für eine individuelle Rückmeldung", so Minister Spaenle. Neben den Lehrkräften sind auch die Mitarbeiter der Staatlichen Schulberatungsstellen kompetente Ansprechpartner.

In einigen Schulen sind mittlerweile die Zwischenzeugnisse durch mehrere Zwischenberichte zum Leistungsstand der Schüler ersetzt.

Kultusminister Dr. Spaenle wünscht der gesamten Schulfamilie nun erst einmal eine schöne Ferienzeit mit viel Raum für Angehörige, Freunde und Erholung.

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