Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
von Schorlemer und Wöller kritisieren Haltung der TU Dresden bei der Lehrerausbildung
(Gemeinsame Medieninformation von Wissenschafts- und Kultusministerium)
Mehr zu: Bologna-Prozess, Hochschulzugang, Lehrerbildung, Numerus Clausus, Sachsen, HochschuleWissenschaftsministerin von Schorlemer und Kultusminister Roland Wöller haben die heutige Ankündigung der TU Dresden, ab Herbst keine neuen Studenten für das Lehramtsstudium Grund- und Mittelschule anzunehmen, scharf kritisiert.
Von Schorlemer: "Die TU Dresden muss die im Rahmen der Hochschulvereinbarung getroffenen Regelungen einhalten. Es gibt keine Veranlassung, Kapazitätsreduzierungen bei der Bachelor-Lehrerausbildung vorzunehmen. Die große Nachfrage nach der hervorragenden Bachelor-Ausbildung in Dresden zeugt von hoher Akzeptanz. Wir brauchen diese Bachelor-Studienplätze, die TU Dresden muss alle verfügbaren Ressourcen erhalten".
"Die Universität ist verpflichtet, den Bachelor-Studiengang der Lehramtsstudenten für Grundschulen, Mittelschulen und Gymnasien in vollem Umfang sicherzustellen", unterstreicht auch Kultusminister Wöller. Dafür werde sie vom Freistaat finanziell ausgestattet.
Wöller warnte davor, dass die Universität finanzielle Auseinandersetzungen auf dem Rücken der Studenten austrägt. "Dass wir in wenigen Jahren viele neue Lehrer brauchen, ist mittlerweile überall bekannt. Darauf müssen sich die Universitäten jetzt schon einstellen", so der Minister.
In Sachsen scheiden zwischen 2013 und 2020 rund 15.000 Lehrkräfte altersbedingt aus dem Schuldienst aus. Unter Beachtung der demografischen Entwicklung werden ab 2013 etwa 7.000 bis 9.000 neue Lehrer benötigt. "Wer sich jetzt für ein Lehramtsstudium für Grund-, Mittel- oder Förderschule entscheidet, hat künftig gute Chancen, in Sachsen eingestellt zu werden".
Ansprechpartner
Sonderthemen
"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"
09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...Schule
Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung
Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback