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Wissenschaftsministerium fördert Mehrsprachigkeit

Grenzüberschreitendes Forschungsprojekt entwickelt intelligente Lernsoftware

Mehr zu: Bilinguales Lernen, E-Learning, Europa, Fremdsprachen, Internationaler Austausch, Saarland, Schule
Saarbrücken, 16.02.2010 -

Mit 112.500 Euro fördert das Wissenschaftsministerium die Entwicklung innovativer Computerprogramme, die dem Nutzer beim Sprachenlernen helfen. Die Programme sollen Sprachschülern beispielsweise dabei helfen, sich die richtige Aussprache anzueignen.

Mit Hilfe von Internet-Plattformen soll es für Studierende grenznaher Universitäten möglich werden, gemeinsam über das Netz Sprachen zu lernen. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, arbeiten Sprachlehrer, Computerlinguisten und Spezialisten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz zusammen. Projektpartner sind die Universität des Saarlandes, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und die Forschungsinstitute INRIA Nancy Grand Est und Supélec in Metz.

"Hier im Saarland spielt die Mehrsprachigkeit eine besonders wichtige Rolle. Sprachlerner brauchen effektive Hilfsmittel, um sich eine Fremdsprache schnell aneignen zu können. Genau solche intelligenten, computerbasierten Lernmittel wird das neue Forschungsprojekt entwickeln", so Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft.

Das Projekt "Adaptive Sprachtechnologie für die Großregion" spielt eine besonders wichtige Rolle für die Universität der Großregion, die sich derzeit im Aufbau befindet. Um an den grenzüberschreitenden Lehrveranstaltungen und Studiengängen teilnehmen zu können, müssen die Studierenden nämlich mehrsprachig sein. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Ergebnisse der Forschungsarbeiten später von Unternehmen in der Region vermarktet werden.

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