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Landesregierung schafft Voraussetzungen für 3500 neue Professuren

Planungen für doppelten Abiturjahrgang und kommendes Jahrzehnt stehen: "Jeder erhält einen Studienplatz"

Mehr zu: Bologna-Prozess, G8, Hochschulpakt, Nordrhein-Westfalen, Studienwahl, Hochschule
Düsseldorf, 19.02.2010 -

1,8 Milliarden Euro für die Hochschulen, 3500 neue Professuren, 135.000 zusätzliche Quadratmeter Nutzfläche allein durch den Fachhochschulausbau, 8 Milliarden Euro für Hochschulmodernisierung, Bologna-Check für alle Studiengänge - das sind die Eckpfeiler der Planungen, mit denen das Innovationsministerium und die Hochschulen sich auf den doppelten Abiturjahrgang vorbereiten, der 2013 die Schulen verlässt. "Jeder, der studieren möchte und kann, erhält einen Studienplatz", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart am Freitag in Düsseldorf.

Pinkwart geht in seinen Planungen davon aus, dass über das gesamte Jahrzehnt die Studienanfängerzahlen weit über dem Niveau von 2005 liegen. Damals schrieben sich 80.000 Erstsemester an den NRW-Hochschulen ein, im vergangenen Jahr waren es bereits 91.000, und im Jahr 2013 rechnet das Land mit 111.000 Studienanfängern. "Wir freuen uns über jeden, der sich für ein Studium entscheidet und werden beste Studienbedingungen bieten", sagte Pinkwart. Das Innovationsministerium erwartet in den Jahren 2011 bis 2020 insgesamt 140.000 Studienanfänger mehr als wenn die Zahlen auf dem Niveau von 2005 blieben.

Kernpunkte des Masterplans Studium 2020, den die Landesregierung für die kommenden zehn Jahre aufgestellt hat, sind Investitionen in Personal und Hochschulbau, die systematische Prüfung der Umsetzung der Bologna-Reformen und die Verbesserung der Information und Orientierung für Studieninteressierte. Die Hochschulen können in den kommenden Jahren ihr Personal deutlich aufstocken: Bis zu 3500 zusätzliche Professorinnen, Professoren und wissenschaftlich qualifizierte Lehrkräfte können eingestellt werden. Dafür ist ein Großteil der Mittel aus dem 1,8 Milliarden Euro schweren Hochschulpakt vorgesehen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, durch Einsatz von Studienbeiträgen die Betreuungsrelation zu verbessern.

Pinkwart informiert in den kommenden Tagen gemeinsam mit Schulministerin Barbara Sommer alle Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen, die im Jahr 2013 das Abitur ablegen werden, über Studienchancen und Orientierungsangebote. Mehr Informationen unter www.innovation.nrw.de

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