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Studienplatzmangel

Abitur-Doppeljahrgang

"Wirtschaft und Landesregierung sind in der Pflicht"

Mehr zu: G8, Hauptschule, Hochschulpakt, Nordrhein-Westfalen, Studienwahl, Schule, Hochschule, Berufliche Bildung
Dortmund, 19.02.2010 -

"Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann angesichts der ohnehin schon bestehenden Misere an den Hochschulen das Versprechen des Wissenschaftsministers, dass jeder, der studieren wolle, und auch einen Studienplatz erhalten wird.

Darüber hinaus suchen erfahrungsgemäß auch etwa 20% eines Abiturjahrgangs direkt nach dem Schulabschluss einen Ausbildungsplatz. Im Jahr 2013 wird dann eine erhöhte Zahl von Abiturienten mit denjenigen um einen Ausbildungsplatz konkurrieren, die die Schulen mit dem Hauptschul- oder dem mittleren Bildungsabschluss verlassen werden.

"Es darf nicht tatenlos dabei zugesehen werden, dass es hier zu einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb kommt", fordert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. "Die Wirtschaft ist hier genauso in der Pflicht wie die Landesregierung, die die Schulzeitverkürzung zu verantworten hat und sich nun auch um deren Folgen kümmern muss."

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