GEW Nordrhein-Westfalen
Bündnis fordert Bildungsoffensive Ruhrgebiet: Modellregion für Bildung und Frühförderung!
Mehr zu: Bildungschancen, Bildungsgerechtigkeit, Bildungsregion, Bildungswesen, Fachkräftebedarf, Frühkindliche Bildung, KITA, Nordrhein-Westfalen, Schulentwicklung, SonderthemenDas Ruhrgebiet braucht eine sozialräumlich koordinierte Offensive für Bildung und Frühförderung! Im Rahmen der Initiative "Masterplan Bildung Ruhrgebiet" laden darum die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen und das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) für den 1. März zur Diskussion in den Plenarsaal des Regionalverbandes Ruhr (RVR) nach Essen.
Die Diskussion steht unter dem Motto "Bildungsoffensive Ruhrgebiet: Modellregion für Bildung und Frühförderung" und der Ort ist Teil der Strategie: Denn das Konzept "Bildungsregion Ruhr 2018" des RVR droht angesichts leerer kommunaler Kassen zu einem Papiertiger zu werden. Vor allem die frühe Förderung in Kindertagesstätten und Grundschulen aber gilt als die beste Strategie, spätere (Bildungs-)Armut und damit mittelfristig auch den bereits erkennbaren Fachkräftemangel zu verhindern. Das Bündnis aus Gewerkschaften und Forschung fordert eine gezielte Bildungsförderung von 0-10. Dabei bedürfe es besonderer Anstrengungen in den zahlreichen sozialen Brennpunkten der Region. Es dürfe nicht länger hingenommen werden, dass dort, wo das meiste Geld für Bildung und Betreuung gebraucht werde, es am meisten fehle. Die Zahlen zum demografischen Wandel in der Region belegen: Im Ruhrgebiet werden mehr alte Menschen und weniger Kinder leben - und diese Kinder wachsen zu einem erheblichen Teil unter benachteiligenden Umständen auf. Weniger Kinder brauchen also mehr Bildung!
Die Veranstaltung knüpft an das "Memorandum Kinderarmut" an: ein 10-Punkte-Programm für eine präventive Ausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, das AWO, Kinderschutzbund und Paritätischer Wohlfahrtsverband zusammen mit dem DGB NRW und der GEW NRW im August 2009 der Öffentlichkeit vorstellten.
Zu den Vorträgen und der Diskussion im Plenarsaal des RVR sind neben Wissenschaftler/innen und Gewerkschafter/innen auch Landtagsabgeordnete und Vertreter/innen der Parteien und ein Vertreter des Städtetages eingeladen.
Zum Pressegespräch auf der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein:
- März 2010, 16.00 Uhr
Regionalverband Ruhr, Raum Rappaport
Kronprinzenstr. 35, 45128 Essen
Teilnehmende:
Guntram Schneider DGB Landesbezirksvorsitzender
Norbert Müller, stellv. Landesvorsitzender der GEW NRW
Alfons Kunze, AG Masterplan Bildung Ruhrgebiet
Ihr Ansprechpartner im Vorfeld und am Tag der Veranstaltung:
Berthold Paschert, GEW NRW, Mobil: 0170/7319970
Link zum Programm (PDF):
Ansprechpartner
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