Initiative 'Internet erfahren' und Senioren-Webcommunity 'Feierabend.de' initiieren gemeinsam Internet-Patenschaften
Mehr zu: E-Learning, Lebenslanges Lernen, Medienkompetenz, SonderthemenHeute fällt der Startschuss für die Kooperation der Initiative "Internet erfahren" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Deutschlands größter Senioren-Community Feierabend.de. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht es, ehrenamtliche Internet-Patenschaften ins Leben zu rufen. Damit unterstützt die Community die Ziele der Initiative: Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren Umgang mit Online-Angeboten vermitteln.
Viele der rund 20 Millionen Menschen in Deutschland, die nicht online sind, haben großes Interesse an einem Einstieg ins Netz. Oft fehlt aber ein eigener PC und ein geduldiger Ansprechpartner aus dem persönlichen Umfeld, der die ersten Schritte erklärt. Genau diese Aufgaben übernimmt eine Internet-Patin oder ein Internet-Pate. Idee und Unterstützung kommen von der Initiative "Internet erfahren". Nun bindet Feierabend.de, eine Internet-Community für ältere Menschen, ihre rund 152.000 Mitglieder gezielt ein und zeigt, wie Neulingen der Einstieg ins Netz schmackhaft gemacht werden kann. "Wir freuen uns, mit Feierabend.de einen Partner zu haben, der das Programm Internet-Patinnen und Paten ideal unterstützt: Über Mitglieder, die über einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit dem Netz verfügen und gerne mit anderen teilen, aktiv den Austausch mit anderen suchen und als Botschafter der Initiative die Verbreitung voran bringen", freut sich Birgit Kampmann, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit und Partner der Initiative "Internet erfahren".
Patenvermittlung über Webangebot und Regionalgruppen Über die Patenschaften informiert Feierabend.de auf den eigenen Seiten: Die Internet-Patinnen und -Paten weisen in einer neuen Rubrik auf der Startseite oder in ihrem virtuellen Profil auf ihr Patenangebot hin. Zusätzlich gibt es jetzt die kostenlose Kleinanzeigensparte "Internet-Patenschaften", in denen sich Tandems finden können. "Auch im echten Leben können sich potenzielle Patinnen und Paten und Netzanfänger suchen und finden", berichtet Winfried Heid, Botschafter der Feierabend- Regionalgruppe Frankfurt-City und erster Internet-Pate. Zur Kontaktaufnahme bieten sich die regelmäßig stattfindenden Treffen der 115 Regionalgruppen an. Diese regionale Vermittlungsbörse kann wiederum online über die Feierabend-Regionalseiten aufgerufen werden. Auch Stammtische zur Patenvermittlung werden im Veranstaltungskalender der Regionalgruppen sowie in regionalen Tageszeitungen angekündigt.
Bewährtes Modell soll sich vervielfachen
"Internet-Patinnen und -Paten" ist ein Programm der Initiative "Internet erfahren" und zielt darauf, Engagierte für eine Patenschaft zu gewinnen. Die Initiative unterstützt die Ehrenamtlichen über ein umfangreiches Webangebot und praxisorientierte Materialien zur Gestaltung und Durchführung der Patenschaft. Aktive können sich in Weblogs austauschen und voneinander lernen. Mit der Patenschaftsidee wird ein praktiziertes und erfolgreiches Modell für den Erwerb von Internetkenntnissen verbreitet. Das Kompetenzzentrum Diversity- Technik-Chancengleichheit führt das Programm durch und zeichnet sich für die Kooperation mit Feierabend.de verantwortlich.
Auch Alexander Wild, Vorsitzender der Feierabend Online Dienste für Senioren AG, Frankfurt freut sich über die Zusammenarbeit: "Seit fast 12 Jahren begeistert Feierabend.de ältere Menschen für das Internet. Ob es um Reisen, Gesundheit, Erfahrungen oder eine neue Liebe geht: Unsere Mitglieder profitieren von ihren digitalen Fähigkeiten, berichten von neuen Kontakten und einer einfacheren Organisation des Alltags. Viele Mitglieder sind sehr engagiert. Sie können und wollen ihre Fähigkeiten auf Augenhöhe vermitteln. Sie gehören derselben Generation an, verstehen die Probleme und sprechen die gleiche Sprache."
Initiative Internet erfahren
Die Initiative "Internet erfahren" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie fördert die digitale Integration von Bürgerinnen und Bürgern in die Informationsgesellschaft. Sie richtet sich an Menschen, die mit dem Internet bisher gar nicht oder nur wenig vertraut sind und so von vielen beruflichen und sozialen Möglichkeiten ausgeschlossen sind. Nach dem Motto "Gemeinsam durchs Netz" vermitteln Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Umfeld der Internetneulinge einen qualifizierten Umgang mit dem Internet. In drei Programmen entwickeln die Beteiligten mit Aktiven aus Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Kommunen neue Konzepte und realisieren unterschiedliche regionale und bundesweite Projekte. Die Initiative läuft von 2008 bis 2011. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.internet-erfahren.de.
Kontakt
Dipl. Sozialwiss. Ute Kempf
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Internet-Patinnen und -Paten | Projektmanagement
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10, 33602 Bielefeld
Tel: +49 521 106 73 48, Fax: +49 521 106 71 54
Tel: +49 511 7003 6584, 30453 Hannover
|
www.internetpaten.info
www.internet-erfahren.de
www.kompetenzz.de
Ansprechpartner
Die Initiative ist löblich und wird vielen Menschen, sowohl den Helfern als auch denen, die Helfen zugute kommen. Gleichwohl beschleicht mich das Gefühl, dass hier auch Tür und Tor für Missbrauch offen stehen. Die hier verlangte Kürze (und meine zeitlichen Möglichkeiten) verbietet es mir, einen angemessen ausführlichen und nachdenklichen Essay abzufassen. Zweierlei will ich aber doch anreißen:
1.Das Internet bietet wertvolle Kommunikationsmöglichkeiten, gute Information und Unterhaltung. ABER! Fehlinformation, Betrug und Verdummung ist immer nur einen Klick vom guten Inhalt entfernt. (Wirklich wertvoller Inhalt ist selten, da ja alles kostenlos sein soll.)
2.Bei der enormen Zahl, der nötigen Helfer/Innen wage ich zu bezweifeln, dass nicht auch der/die eine oder andere dabei ist, der/die der verantwortungsvollen Aufgebe nicht voll und ganz gewachsen ist. Ich selbst hätte größten Respekt davor, obwohl ich mich schon seit 15 Jahren intensiv mit dem Medium befasse.
Ich spreche nicht gegen das Patenprojekt, will aber zur größten Vorsicht und zu Verantwortungsbewusstsein aufrufen. Und mit diesem Aufruf wende ich mich an alle, die das Internet nutzen. Es ist ja schon schade, wenn man wertvolle Zeit in den Aufbau virtueller „Freundschaften“ steckt, Zeit, die man besser im realen Umfeld und in die Gesundheit von Körper und Geist investiert.
Gerade im Bezug auf ältere Menschen, die vielleicht noch zehn Jahre ihres geistig regen Lebens vor sich haben und die kompetent per Telefon, Fax, Brief und Real-Meetings (Verzeihung: von Angesicht zu Angesicht) kommunizieren, halte ich die Entscheidung, eines Verzichts auf die „Segnungen“ des Internets für ebenso ehrenvoll wie den Mut, sich diesem neuen und unfassbaren, prickelnden und in ständigem Wandel begriffenen Medium zu stellen.
An dieser Stelle erlaube ich mir, Ihnen die noch sehr junge Internetseite www.okosch.de zu empfehlen. Hier entsteht eine Plattform, auf der sich junge und alte Menschen über Fragen des Lebens austauschen können. Der Untertitel der Seite „Ernten im Alter“ gibt eine erste Inhaltliche Richtung: Es geht ums alt werden und alt sein sowie um Lebenserfahrungen und Erfahrungen aus der Gegenwart.
Den vielen Menschen, die auf ihre alten Tage nicht das Internet nutzen wollen, bietet www.okosch.de die Möglichkeit, Beiträge per Fax oder Post (bei Bedarf sogar als Audioaufnahme) an die Redaktion zu senden. Die Einsendungen werden dann lektoriert und online gestellt. Nach einiger Zeit erhalten die Autoren und Autorinnen dann per Fax oder Brief die gesammelten Reaktionen (Kommentare).
Dieses Projekt ist nicht kommerziell. Das Angebot ist für die Nutzer/Innen kostenlos. Ich begleite und empfehle www.okosch.de, da ich das Thema und den menschlichen Kommunikationsansatz sehr spannend finde.
Hochschule
Elixiere der Exzellenz
25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...Schule
Sitzen bleiben bringt nichts
25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...Sonderthemen
Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|







Interviews -



Newsletter
Feedback