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DHV-Ministerranking: Ex-Ministerin Stange vor Olbertz und Pinkwart

Nordlichter Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg bilden Schlusstrio

Mehr zu: Bildungswesen, Föderalismus, Personalia, Politische Bildung, Ranking, Schavan, Hochschule
Bonn, 23.02.2010 -

Eva-Maria Stange (SPD), ist "Ministerin des Jahres". Ihre hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden im diesjährigen DHV-Ministerranking mit der Note "Befriedigend" am besten bewertet. Gewählt werden konnten nur Minister, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren. Andernfalls stand der Amtsvorgänger zur Abstimmung. Stange lag vor dem Vorjahressieger und sachsen-anhaltinischen Kultusminister, Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) und dem nordrhein-westfälischen Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP), deren Arbeit mit der Note "Noch befriedigend" beurteilt wurde.

Erstmals wurde der "Minister des Jahres" in einer Online-Umfrage unter den 25.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs konnten die DHV-Mitglieder die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilen. An der Abstimmung vom 10. November bis 20. Dezember 2009 nahmen 2.264 Wissenschaftler teil.

Bundesministerin Annette Schavan (CDU) landete mit der Note "Ausreichend" im Mittelfeld. In dem Notenspektrum zwischen Drei Minus und Vier befinden sich auch der bayerische Minister Wolfgang Heubisch (FDP), seine rheinland-pfälzische Kollegin Doris Ahnen (SPD), Berlins Senator Jürgen Zöllner (SPD), Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU), Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsminister Henry Tesch (CDU), dessen ehemaliger Thüringer Kollege Bernward Müller (CDU) und die Hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). Das Schlusstrio bilden die Minister der CDU-geführten Nordländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Leistungen von Lutz Stratmann, dem Ex-Minister Jörn Biel und Herlind Gundelach wurden mit Vier Minus und Mangelhaft bedacht.

In die Bewertung kamen nur Minister, für die mindestens 50 Bewertungen abgegeben wurden. Wissenschaftlich begleitet wurde das Ranking vom Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" und im Anhang als pdf-Dokument zu finden (siehe rechte Spalte oben).

Die "Ministerin des Jahres" wird im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 22. März 2010 in Hamburg geehrt.


Der Deutsche Hochschulverband ist die bundesweite Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler in Deutschland mit rund 25.000 Mitgliedern.

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