Philologenverband Baden-Württemberg
Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) zum Amtswechsel an der Spitze des Kultusministeriums Baden-Württemberg
Bernd Saur: "Wir erwarten von der neuen Kultusministerin ein klares Bekenntnis für das Gymnasium in einem gegliederten Schulsystem" - Philologenverband BW wünscht einen konstruktiven Dialog mit der designierten Kultusministerin, Prof. Dr. Marion Schick - Saur: "Wir setzen große Hoffnung in die neue Amstinhaberin!"
Mehr zu: Baden-Württemberg, Gymnasium, Schulstruktur, SchuleDer Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, gratuliert Prof. Dr. Marion Schick zu ihrer Berufung durch Ministerpräsident Stefan Mappus zur neuen Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg. "Wir verbinden mit dem Amtswechsel an der Spitze des Kultusministeriums starke Erwartungen und setzen große Hoffnung in eine von Kontinuität, Verlässlichkeit und Transparenz geprägte Bildungspolitik in einem gegliederten Schulsystem, in dem das Gymnasium nach dem Motto "Aufstieg durch Bildung" einen angemessenen Stellenwert im Kanon des breiten Angebots der Schularten in Baden-Württemberg einnimmt und behält", so der PhV-Landesvorsitzende Bernd Saur.
Der Philologenverband erwartet von der neuen Kultusministerin eine konsequente weitere Stärkung "unserer erfolgreichen und leistungsfähigen Gymnasien". "Von der neuen Amtschefin müssen mit Unterstützung der Landesregierung deutliche Signale für den Erhalt schulischer Qualität und zur deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Lehrerinnen und Lehrer gesetzt werden.
Saur: "Zu den Fundamenten unseres erfolgreichen Bundeslandes gehören ohne jeden Zweifel unsere leistungsstarken Gymnasien. Wer die Studierfähigkeit unserer begabten jungen Leute – nicht zuletzt auch im internationalen Wettbewerb – sichern möchte, muss eine frühzeitige begabungsgerechte Förderung anbieten; eine stärkere Investition in Bildung bedeutet auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg."
Der Philologenverband geht davon aus, dass mit der neuen Kultusministerin die "Qualitätsoffensive Bildung" weiterentwickelt und bildungspolitischen Fehlentwicklungen wie in Berlin, Brandenburg und Hamburg eine klare Absage erteilt wird. "Wir erwarten ein klares Bekenntnis zum grundständigen Gymnasium mit seinen vielfältigen Zügen und chancengerechten Möglichkeiten", so Saur abschließend.
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